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Veilchen Girls sind gegen Alba Berlin chancenlos

WNBL: Veilchen Girls sind gegen Alba Berlin chancenlos

Die BG 74 Veilchen Girls haben in der Weiblichen Nachwuchs-Bundesliga (WNBL) zum Auftakt der Saison eine klare Heimniederlage erlitten. Gegen die Gäste von Alba Berlin unterlagen die Veilchen Girls in der FKG-Halle mit 38:57 (24:43/16:24/9:7).

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Auch Veilchen Girls-Topscorerin Lea Nguyen Manh kann die Niederlage gegen Alba Berlin nicht verhindern.

Quelle: Swen Pförtner

Göttingen. Die Göttingerinnen, bei denen nur Team-Topscorerin Lea Ngyuyen Manh zweistellig punktete (13), durften lediglich im ersten Viertel auf Zählbares zum Start in die neue Serie hoffen. Nach den ersten zehn Minuten, die auf beiden Seiten von Nervosität und vielen Fehlern geprägt waren, lagen die Gastgeberinnen mit zwei Punkten vorne (9:7). Lilly Schlüter hatte die Veilchen Girls 25 Sekunde vor Ablauf des ersten Abschnitts mit 9:4 in Führung geworfen, Berlins Smilla Meierhof per Buzzer-Beater und anschließendem verwandelten Freiwurf noch verkürzt.

Danach kam Alba ins Rollen – allerdings auch tatkräftig unterstützt von den Veilchen Girls, die in der Defensive nicht konsequent zupackten und sich vorne einfach zu viele Ungenauigkeiten leisteten. Und so gelang es dem Auswärtsteam, das keinesfalls eine Glanzvorstellung hinlegte, zunächst zum 11:11 auszugleichen (13.) und anschließend auf 20:13 davonzuziehen (17.).

28 Ballverluste sind zuviel

„Wir haben insgesamt einfach zu viele Bälle weggeworfen. 28 Ballverluste in einem Spiel sind eine Katastrophe“, haderte Göttingens Trainer Anton Hefele nach der Startpleite. Der Coach der Veilchen Ladies hatte das Team erst vor drei Wochen übernommen und dementsprechend wenig Zeit, sich mit seinen Spielerinnen gezielt vorzubereiten.

Schlüter verringerte den Rückstand zwei Minuten vor der Pausensirene mit einem erfolgreichen Drei-Punkte-Wurf – insgesamt verwandelte ihr Team jedoch nur fünf von 19 Versuchen aus der Distanz – auf 16:20 (18.), doch Alba legte noch vier Zähler nach und konnte mit einem recht beruhigenden 24:16 in die Halbzeit gehen.

Der dritte Abschnitt brachte dann schnell die endgültige Entscheidung, auch, weil die Berlinerinnen unter dem Korb wesentlich präsenter waren. Während sich Alba in den 40 Minuten 17 Offensivrebounds angelte, gelang das den Veilchen Girls nur siebenmal. „Ich wusste, dass es ein schwieriges Spiel werden wird, aber wenn der Einsatz und der Kampf nicht stimmen, dann haben wir erst recht keine Chance“, bedauerte Hefele. „Jetzt sind die Spielerinnen in der Pflicht. Wenn ich nur so wenig Saisonspiele habe, dann muss ich in jeder Partie brennen.“

Schwache Quote von der Freiwurflinie

Allerdings fehlten den Veilchen Girls auch einige Stammkräfte. „Wir waren heute nur Neun. Aber auch mit nur neun Spielerinnen kann man besser spielen“, bemängelte der Coach.

Kleiner Lichtblick: Das Schlussviertel konnten die Unistädterinnen immerhin unentschieden gestalten (14:14). Bei Alba erzielten Merle Mailahn und Clara Wilke jeweils zwölf Punkte und damit die meisten ihrer Mannschaft. Die Veilchen Girls verwandelten nur fünf ihrer 14 Freiwürfe. Das sei jedoch nicht entscheidend für die Niederlage gewesen, befand Hefele: „Das kann mal passieren. Aber wenn man zu viele Ballverluste hat und nicht gut verteidigt, dann verliert man.“


Punkte Veilchen Girls: Nguyen Manh (13), Brand (6), Schlüter (5), M. Oevermann, Perkovic (je 3), Döring, Plaisir, Frost, Keune (je 2).

Von Christian Roeben

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