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Veilchen-Ladies brauchen Verstärkung

2. Damenbasketball-Bundesliga Veilchen-Ladies brauchen Verstärkung

Mit hohen Erwartungen sind die Veilchen-Ladies um Trainer Hermann Paar nach starker Vorbereitung in die neue Saison der 2. Damenbasketball-Bundesliga Nord gestartet. Doch nach der dritten Niederlage im fünften Spiel – 40:49 im Prestigederby beim Wolfpack Wolfenbüttel – ist die anfängliche Euphorie Ernüchterung gewichen.

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Johanna Hirmke (Mitte) und die Veilchen-Ladies kämpfen auch dann noch weiter, wenn sie am Boden liegen.

Quelle: Pförtner

Göttingen. Der Coach macht in erster Linie die immer dramatischer werdende Personalsituation für die magere Bilanz des Playoff-Kandidaten verantwortlich.

Die Kaderliste der BG 74 listet insgesamt 13 Akteurinnen auf, doch in Wolfenbüttel standen Paar lediglich acht Spielerinnen zur Verfügung. Zu den langfristigen Ausfällen Britta Daub (Meniskus), Birte Bencker (Sprunggelenk) und Merle Wiehl (krank) gesellt sich Energizer Lucie Thüring, die in Wolfenbüttel mit Verdacht auf Kreuzbandriss vom Parkett musste und lange auszufallen droht. „Nach der MRT-Untersuchung am Dienstag wissen wir Genaues, aber ich habe ein schlechtes Gefühl“, sagt der erfahrene Coach.

Beim DBBL-Pokalspiel am Donnerstag um  19.30 Uhr in der heimischen FKG-Halle gegen den Ligakonkurrenten Barmer TV Wuppertal, bei dem die Veilchen das Saison-Auftaktspiel nach zweimaliger Verlängerung mit 82:84 verloren hatten, sind zumindest Vera König und Johanna Hirmke wieder einsatzbereit. Sie mussten in Wolfenbüttel aus persönlichen Gründen beziehungsweise berufsbedingt passen. Doch auch ein Neuner-Kader, weiß Paar, reicht nicht aus, um sich auf längere Sicht im Kampf um die vier Playoff-Plätze behaupten zu können.

„Wir müssen sehen, dass wir Verstärkungen finden“, stellt der Coach klar. Da sei er sich mit BG-74-Geschäftsführer Richard Crowder einig, der für eine Stellungnahme nicht zu erreichen war. Da das Potenzial zweitligatauglicher Spielerinnen „intern ausgereizt ist“ (Paar), müssten die Verstärkungen von außen kommen. „Wir prüfen momentan mehrere Optionen, und ich bin zuversichtlich, dass wir eine Lösung finden“, sagt der Coach, der zudem in den nächsten Partien von den US-Amerikanerinnen Joanna Miller und Raven Anderson mehr erwartet, als sie zuletzt gezeigt haben.

Trotz der aktuellen Durststrecke sei die Stimmung im Team des Vizemeisters der vergangenen Saison nach wie vor gut, versichert „Jojo“ Hirmke. „Niemand ist frustriert. Wir wissen, was wir können und haben es in der Vorbereitung gezeigt. Jetzt müssen wir es auch in der Liga umsetzen“, fordert sie.

Das Pokalmatch gegen Wuppertal sei eine gute Gelegenheit, den Hebel umzulegen und neues Selbstvertrauen zu tanken. „Im Pokal ist der Druck nicht so groß wie in der Liga, da können wir befreiter aufspielen“, hofft die 27-Jährige auf eine gelungene Revanche für die ärgerliche Auftaktniederlage.

„Das heißt nicht, dass der Pokal für uns nicht wichtig ist“, betont Paar. „Natürlich hat die Liga Priorität, aber wir wollen am Donnerstag unbedingt gewinnen und eine Runde weiterkommen.“

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