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Veilchen Ladies erzwingen drittes Halbfinale

Damenbasketball Veilchen Ladies erzwingen drittes Halbfinale

Sie haben gekämpft wie die Löwinnen, und sie haben es tatsächlich geschafft: Mit 77:76 (59:60, 43:36, 24:18) schlugen die BG 74 Veilchen Ladies den TK Hannvoer in den Play-Offs der 2. Damen-Basketball-Liga Nord und erzwangen damit nach der 67:78-Niederlage in der ersten Partie ein drittes Spiel. Dieses wird entscheiden, wer gegen das Wolfpack Wolfenbüttel –setzte sich in zwei Begegnungen gegen die Neuss Tigers durch – um den Aufstieg in die Bundesliga spielen wird.

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Göttingens Smalls (rechts) spielt gegen Hannovers Richter.

Quelle: SPF

Göttingen. Dieses wird entscheiden, wer gegen das Wolfpack Wolfenbüttel – setzte sich in zwei Begegnungen gegen die Neuss Tigers durch – um den Aufstieg in die Bundesliga spielen wird.


Sonnabendabend, FKG-Halle: Nur noch etwas mehr als eine halbe Minute zu spielen. Mit einem Punkt ist Hannover vorn, befindet sich im Angriff. Stefanie Grigoleit auf Rayven Johnson, doch der Pass fliegt ins Aus – Ballbesitz Veilchen. Und jetzt tobt die ganze Halle. Thorsten und Nils dreschen auf ihre Trommeln ein, 350 Zuschauer schreien sich die Kehle aus dem Leib, und mit geballter Faust treibt Oberbürgermeister Rolf-Georg Köhler seine Veilchen nach vorn: „Göttingen.“ Wenige Sekunden später steigt Raven Anderson zum Zweier hoch, der Ball rauscht durchs Netz: Führung für die Lila-Weißen. Die sich jetzt noch eines letzten gegnerischen Angriffs erwehren müssen. Und das tatsächlich schaffen: Aus, aus, das Spiel ist aus: Mit 77:76 bezwingt Göttingen sensationell den klaren Favoriten, der in der Punktrunde alle seine 20 Spiele gewonnen hatte.

Es war ein Sieg des Willens gegen ein Team, das körperlich überlegen war und nicht zögerte, immer wieder die Ellenbogen auszufahren. Besonders Jana Lücken bekam das zu spüren – sie wurde von der Amerikanerin Alexa Höltermann mit einem harten Schlag ins Gesicht niedergestreckt, musste die Halle verlassen, um jedoch wiederzukommen und tapfer weiterzukämpfen. Und es war ein Sieg trotz eines Schiedsrichtergespanns, das eine völlig indiskutable Leistung bot, vor allem in Hälfte eins eine Fehlentscheidung nach der anderen traf und die empörten „Schieber, Schieber“-Rufe der Fans zu Recht über sich ergehen lassen musste.
„Individuell sind die stärker als wir, aber wir sind als Team aufgetreten“, so eine überglückliche Katarina Flasarova nach dem Abpfiff. So sah das auch ein sich unaufgeregt gebender, aber sichtlich stolzer Hermann Paar: „21 Assists, das ist ein Spitzenwert“, analysierte der Veilchen-Coach, bescheinigte seinem Team eine „großartige Leistung“  und warf schon mal einen Blick nach vorn: „Ich bin gespannt, wie Hannover mit der Situation umgehen wird,  die wissen doch gar nicht mehr, wie es ist, zu verlieren.“  Am Sonntag, 3. April, 16 Uhr, steigt in der Uni-Sporthalle der Landeshauptstadt die entscheidende Begegnung zwischen  zwei Teams, die TK-Co-Trainer Christoph Weber als „ebenbürtig“ bezeichnete. Eine Einschätzung, die Paar teilt: „Jetzt stehen die Chancen 50 zu 50.“
BG: Crowder (8), Pilz (6), Hirmke (8), Bencker (6), Flasarova (17), Smalls (12), Lücken (10), Anderson (10).

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