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Veilchen bezwingen TBB mit 77:64

Basketball-Bundesliga Veilchen bezwingen TBB mit 77:64

Den ersten Teil ihres vier Spiele in sieben Tagen umfassenden Mammutprogramms haben die Basketballer der BG Göttingen erfolgreich abgehakt. Im Bundesliga-Match gegen den TBB Trier landeten die Veilchen gestern Abend in der heimischen Lokhalle vor 3210 Zuschauern einen ungefährdeten 77:64 (63:49, 48:32, 22:15)-Sieg.

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Quelle: CR

Damit kletterte die zu Hause weiterhin ungeschlagene Mannschaft auf den vierten Tabellenplatz – punktgleich mit Oldenburg, Frankfurt und Bremerhaven. Bereits am morgigen Dienstag um 19.30 Uhr erwartet die BG an gleicher Stelle in der Euro-Challenge-Zwischenrunde das niederländische Spitzenteam Eiffeltowers Den Bosch.

Den Grundstein für den Erfolg über Trier legten die Göttinger in der in Abwehr und Verteidigung sehr intensiv geführten ersten Halbzeit. Von Beginn an kauften sie den Gästen mit einer Ganzfeldpresse und Doppelung des ballführenden gegnerischen Spielers den Schneid ab. Sie ließen den Trie-rern kaum Luft zum Atmen, zwangen sie zu Ballverlusten und schwierigen Würfen.

In der Offensive sorgte Chester Frazier, der TBB-Spielmacher Derek Raivio exzellent verteidigte, mit zwei Dreiern für eine schnelle 8:0-Führung (2.), die Jason Boone, Dwayne Anderson, Chris McNaughton und Taylor Rochestie bis zur 19. Minute auf 21 Punkte (48:27) ausbauten. In den ersten 20 Minuten leistete allein Triers Topscorer Christopher Copeland mit 17 Punkten ernsthaft Widerstand. „Wir wollten uns besonders auf Raivio und Copeland konzentrieren, sie aus dem Spiel nehmen“, erläuterte BG-Coach John Patrick die Strategie. „Bei Raivio ist uns das gut gelungen, bei Copeland nicht.“

Bis drei Minuten vor Ende des dritten Viertels sah beim Stande von 63:41 nach Dreier von Anderson alles danach aus, als würden die Veilchen auf einen Kantersieg zusteuern. Dann allerdings geriet der BG-Motor ins Stocken. Die Intensität in der Defensive ließ spürbar nach, so dass Trier durch Miladin Pekoviv, Drew Neitzel und Maksym Shtein Punkt um Punkt aufholte, und in der Offensive vernachlässigten die Göttinger sträflich ihr Teamspiel. In einem Anflug von Egoismus schien jeder darauf erpicht zu sein, den Zuschauern zu zeigen, dass er auch ohne Mithilfe seiner Teamkameraden zum Korberfolg kommen könne.

Die Strafe folgte auf dem Fuße. Die Trefferquote der Gastgeber ging rapide in den Keller, die immer selbstbewusster auftretenden Trierer witterten Morgenluft und verkürzten in der 36. Minute auf 71:63. Erst Patricks deutliche Ansprache in der folgenden Auszeit brachte seine Mannschaft wieder auf Kurs. Sie besann sich noch rechtzeitig auf ihre zuvor gezeigten Qualitäten, erhöhte wieder den Druck in Abwehr und Angriff und brachte einen letztlich klaren Sieg nach Hause, der der BG auch den besseren Direktvergleich sichert.

„Wir haben in der ersten Halbzeit keine Einstellung zum aggressiven Spiel der Göttinger gefunden. Unsere Ballverluste und wenigen Freiwürfe waren der Schlüssel für den hohen Rückstand“, analysierte TBB-Trainer Yves Defraigne. Dass er Neuverpflichtung Antoine Jordan auf der Bank sitzen ließ, begründete Patrick damit, dass der sich erst noch besser die Spielsysteme aneignen müsse.

Von Michael Geisendorf

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