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Veilchen erwarten heißen Tanz in Berlin

2. Damenbasketball-Bundesliga Veilchen erwarten heißen Tanz in Berlin

Als Spitzenreiter der 2. Damenbasketball-Bundesliga Nord ist die BG 74 zurzeit das begehrteste Jagdobjekt der Konkurrenz, weiß Co-Trainerin Zuzana Polonyiova.

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BG-Flügelspielerin Birte Bencker (am Ball) will die exzellente Vorstellung, die sie gegen Wolfenbüttel gezeigt hat, in Berlin wiederholen.

Quelle: Pförtner

Göttingen. Einen heißen Tanz erwartet die frühere slowakische National- und langjährige Erstligaspielerin deshalb am Sonntag um 16 Uhr im Gastspiel der Veilchen-Ladies beim Tabellensechsten TuS Lichterfelde, der sich bei vier Punkten Rückstand auf den vierten Platz selbst noch Chancen ausrechnet, die Halbfinal-Playoffs zu erreichen.

„Uns erwartet bestimmt kein leichtes Spiel. Vor allem in der Defensive wird es schwer“, warnt Polonyiova vor den starken Berlinerinnen, die in der Rückrunde in Grünberg 67:49, gegen Zehlendorf 110:69 und gegen den Dritten aus Wolfenbüttel 80:72 gewonnen und in Opladen sowie gegen Neuss nur knapp verloren haben. Der 69:46-Hinspielsieg der Veilchen dürfe nicht überbewertet werden, stellt Polonyiova klar. „Damals musste Lichterfelde auf Satou Sabally verzichten“, zeigt sie besonderen Respekt vor dem erst 16-jährigen Ausnahmetalent.

Die 1,89 Meter große Jugendnationalspielerin ist mit 17,1 Punkten und 7,4 Rebounds im Schnitt die herausragende Akteurin im jungen Berliner Team, in dem keine Ausländerin steht. Sabally zu stoppen, ist eine Riesenherausforderung für die einen Zentimeter kleinere BG-Centerin Nicole Jones. Abgesehen von Anna-Maria Terlecki (28 Jahre) und Julia Sandow (27) baut Trainerin Anne-Kathrin Dröll ausschließlich auf Nachwuchskräfte. Neben Sabally ragt die 21-jährige Aufbau- und Flügelspielerin Lena Gohlisch mit 16.6 Punkten und 4,5 Rebounds aus der kompakten Formation heraus.

Wie BG-Coach Ondrej Sykora ist auch seine spielende Co-Trainerin fest davon überzeugt, dass die Spielerinnen des in der Rückrunde noch ungeschlagenen Spitzenreiters die Aufgabe in Berlin sehr ernst nehmen und auch in die verbleibenden vier Hauptrundenpartien hoch konzentriert gehen werden. „Dass wir unser erstes Ziel erreicht, mit dem Abstieg nichts mehr zu tun haben und sogar Tabellenführer sind, bedeutet noch gar nichts“, unterstreicht Polonyiova. „Unsere Verfolger sind uns dicht auf den Fersen. Alle Teams bis Platz sieben oder acht haben noch Playoff-Chancen. Deshalb werden wir  auf dem Teppich bleiben und nicht mitten in der Saison anfangen zu feiern.“

Bis auf Lena Wenke, die seit zwei Wochen krank geschrieben ist, kann Sykora in Berlin auf seinen kompletten Kader zurückgreifen. „Uns freut vor allem, dass Coco Dobroniak wieder voll mittrainiert und einsatzbereit ist“, sagt Polonyiova. Unglücklich und unfair findet sie die rigide Ausländerregelung in der 2. Bundesliga. Dass immer drei Deutsche auf dem Parkett stehen müssen, schränke ihre eigenen Einsatzmöglichkeiten erheblich ein. „Es wäre viel besser, wenn wenigstens Bürgerinnen aus EU-Staaten nicht unter diese Regelung fallen“, sagt sie.

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