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Veilchen gewinnen gegen Löwen

2. Basketball-Bundesliga Veilchen gewinnen gegen Löwen

Mit einem Mini-Kader haben sich die Zweitliga-Basketballerinnen der BG 74 im Heimspiel mit 78:40 (60:28, 36:20, 19:10) gegen die Bergischen Löwen durchgesetzt. Trainer Hermann Paar war zufrieden mit dem Start-Ziel-Sieg der Gastgeberinnen gegen den Vorletzten der Tabelle.

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Zweitbeste Werferinnen bei den Veilchen Ladies: Monique Smalls.

Quelle: Pförtner

Göttingen. Alle Viertel gingen an die Veilchen Ladies, wobei diese erst nach der Pause wirklich zu überzeugen wussten. Die harmlosen Westdeutschen führten nicht ein einziges Mal, hatten beim 4:5 (3.) den knappsten Rückstand während der gesamten Partie. 19:10 stand es nach dem ersten Viertel für die BG, die in der Defensive eine starke Reboundquote hatte, im Angriff aber zu viel liegen ließ. Das brachte den Coach an der Seitenlinie immer in Rage.

Katarina Flasarova, die vor 260 Zuschauern gleich mit einem Dreier begann und von den ersten neun Punkten sieben markierte, hatte ihre beste Phase in der ersten Hälfte, als sie 17 ihrer 19 Punkte erzielte. Am Ende war die Topscorerin, die mit 32:02 Minuten am längsten auf dem Spielfeld stand, jedoch nicht vollends zufrieden: „Wir müssen alle noch disziplinierter und organisierter spielen – vor allem dann in den Playoffs.“

Angesichts des kleinen, nur acht Spielerinnen umfassenden Kaders war Paar nach dem Spiel zufrieden mit der Foulquote, die im Spiel zuvor in Berlin wesentlich größeren Anlass zur Sorge gegeben hatte. „Dieses Mal hatten wir kein Foul-Trouble.“ Mit der in der Defensive unermüdlich unter dem Korb arbeitenden Jana Lücken sowie Corinna Dobroniak kamen lediglich zwei Spielerinnen auf drei Fouls, die anderen sechs blieben darunter.

In der zweiten Halbzeit drehten die Göttingerinnen dann so richtig auf, sie gewannen das dritte Viertel mit 24:8 und ließen den ersten Punkt dieses Abschnitts erst nach mehr als fünf Minuten Spielzeit zu. „Da hatten sie sich hinein gekämpft in dieses Spiel“, freute sich Paar, der insgesamt wieder einmal die Mannschaftsleistung lobte. Auch Raven Anderson, die bis dahin glücklos in der Offensive agiert hatte, wurde immer besser, kam bei zehn Punkten am Ende allerdings nur auf 38 Prozent Trefferquote.

In ihrer stärksten Phase kurz nach der Halbzeitpause, als ihr sieben Punkte gelangen, gab es eine Schrecksekunde, als Jennifer Crowder nach einem Zweikampf in der Offensive plötzlich das Feld verließ und direkt in die Kabine marschierte. Sie hatte sich am kleinen Finger verletzt. Der war ausgekugelt, wurde aber eingerenkt, entsprechend fixiert, so dass sie in den letzten Minuten wieder mitwirken konnte.

BG 74 Veilchen Ladies: Crowder (10/1), Pilz (6), Dobriniak (6), Bencker (9/4), Flasarova (19/2), Smalls (12/2), Lücken (6), Anderson (10).

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