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Vereine klagen über Freitag-Spieltag und Anstoßzeit

Fußball-Kreisliga Vereine klagen über Freitag-Spieltag und Anstoßzeit

Eine spürbare Verärgerung herrscht bei den Vereinen der Fußball-Kreisliga. Dass am Freitagabend, 17. September, um Punkte gespielt werden soll, behagt den Verantwortlichen der meisten Klubs nicht – insbesondere wegen der frühen Anstoßzeit, die wegen der eher schon düsteren Licht- und Sichtverhältnisse von 18.30 Uhr auf nunmehr 18 Uhr vorverlegt wurde.

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Kopfballduell: Nach dem Unentschieden im Topspiel bei GW Hagenberg will Dennis Bobbert (rechts, im Zweikampf mit Alexander Hartmann) mit dem SV Seeburg wieder dreifach punkten.

Quelle: CR

Auch für das Gastspiel des SV Eintracht Gieboldehausen beim Lokalrivalen SV Seeburg zeichnen sich wegen des frühzeitigen Beginns Personalprobleme ab, denn nicht alle Eintracht-Akteure können nach Arbeit oder Dienst pünktlich zum Anpfiff am Spielort eintreffen.

SV Seeburg – Eintracht Gieboldehausen. Beim Versuch, den 1:0-Überraschungserfolg aus der vergangenen Saison zu wiederholen muss Gieboldehausens Trainer Daniel Otto auf die beruflich verhinderten Stammkräfte Eugen Petri und Denis Schindler verzichten, überdies fehlt der verletzte Michael Rink, und mit der Ankunft von Christian Dahlke und Jörg Wiehe rechnet Otto erst zur zweiten Halbzeit. Für den Eintracht-Coach hat der morgige Freitag-Spieltag daher „etwas von Wettbewerbsverzerrung“. Die Flinte will er trotz der Außenseiterrolle seiner Elf aber nicht vorzeitig ins Korn werfen: „Es werden eben die Leute spielen, die anwesend sind – und die werden fighten bis zum Umfallen.“

Seeburgs Teamchef André Stelter steht mit Ausnahme von Yussef Alayan dagegen voraussichtlich die stärkste Formation zur Verfügung. Diese hat er auf eine kampfstarke, aber in der Form schwankende Gästetruppe eingestellt. In den vergangenen Wochen habe die Eintracht „mal hü, mal hott“ gespielt, durch den Trainerwechsel (Otto hat erst vor einer guten Woche die Nachfolge des zurückgetretenen Jörg Geilhaupt angetreten) aber eventuell einen neuen Schub erhalten, warnt Stelter. Auch wenn er ein „interessantes Derby“ erwarte, gehe er doch fest davon aus, dass seine Crew ihrer Favoritenrolle gerecht werde. Nach den zwei jüngsten Punktverlusten („Obwohl wir beide Male sehr gut gespielt haben!“) müsse seine Elf nun endlich wieder mehr aus ihren Chancen machen und alle drei Zähler einfahren.

SG Werratal – FC Mingerode. „Ich kann noch gar nicht sagen, wer dabei sein kann, wenn wir schon um 18 Uhr spielen“, stellte FC-Betreuer und Geschäftsführer Thomas Kunze nach der „Zeitverschiebung“ fest. Mit der Aufstellung vom vergangenen Wochenende, als es einen 3:2-Heimsieg gegen den FC Lindenberg gab, hätte man nach seiner Einschätzung auch morgen beim Tabellenführer eine reelle Siegchance. Trotz der schwierigen Personalsituation gebe es allerdings keinen Grund, bereits im Vorfeld aufzugeben: „Wir fahren nicht dahin, um uns eine Klatsche abzuholen. Wir werden uns nicht verstecken – wir werden versuchen, die Euphorie vom Sonntag einzupacken und in Werratal auf den Platz zu bringen.“

GW Elliehausen – FC Hertha Hilkerode. „Unser Kader wird immer kleiner“, konstatiert Herthas Co-Trainer Frank Hundeshagen, will aber nicht mehr über die Ausfälle klagen, sondern über die Spieler sprechen, die auf dem Platz stehen werden. „Wir werden uns Verstärkung von den Alten Herren holen müssen“, kündigt Hundeshagen an, der auf die Hilfsbereitschaft von Routiniers wie Rainer Ballhausen, Guido Böning oder Jens Teichert hofft. Trotz des personellen Engpasses hält der „Co“ seine Truppe nicht für chancenlos. „Elliehausen hat zwar gute Einzelspieler, aber es gibt Anzeichen, dass sie als Mannschaft noch nicht so stabil sind“, erklärt Hundeshagen, der aus diesem Grund auch sogleich einen Sieg als Ziel für die Vorstellung beim Bezirksliga-Absteiger ausgibt.

Außerdem spielen: FC Lindenberg-Adelebsen – SV Groß Ellershausen, SG Lenglern – GW Hagenberg.

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