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VfL Edewecht darf in Duderstadt nicht patzen

VfL Edewecht darf in Duderstadt nicht patzen

Seit fünf Spieltagen ist Handball-Regionalligist TV Jahn Duderstadt zu Hause ungeschlagen. Am Sonnabend um 18 Uhr stellt sich nun der Tabellenzweite VfL Edewecht in der Sporthalle „Auf der Klappe“ vor. Die Ammerländer dürfen sich keinen Patzer leisten, wollen sie ihre Chancen auf die Meisterschaft und den Aufstieg in die 2. Liga wahren. 

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Aus dem Bildarchiv: Sein bisher letztes Heimspiel gegen den VfL Edewecht verlor der TV Jahn Duderstadt im November 2005 mit 19:20. Auch Marco Krist (am Ball) und der damalige Kapitän Michael Plaßky konnten Niederlage und Abstieg nicht verhindern.

Quelle: Nicole Claus

Den VfL trennt lediglich ein Punkt vom Spitzenreiter HSG Barnstorf/Diepholz, der am 4. April auch noch beim TV Jahn antreten muss. Somit könnten die Eichsfelder zum Zünglein an der Waage werden? „Einen Ausrutscher dürfen wir uns nicht mehr erlauben und müssen darauf hoffen, dass Barnstorf irgendwo Punkte lässt,“ weiß VfL-Trainer Holger Niekamp, einst Bundesligaspieler – unter anderem in Minden unter Jürgen Kloth, derzeit noch Trainer bei der HG Rosdorf-Grone. 

Dass die Reise nach Duderstadt alles andere als ein Selbstgänger wird, das weiß Niekamp zu genau: „Eine gute und sehr körperlich betonte Mannschaft, die auf allen Positionen gut besetzt ist und zu Hause jedem Gegner das Leben schwer machen kann“, erinnert sich der VfL-Coach an die 26:26-Punkteteilung im Hinspiel gegen den Aufsteiger: „Da wir ja in Edewecht nach einer Acht-Tore-Führung nicht gewinnen konnten hoffe ich, dass wir am Sonnabend den Spieß umdrehen.“ Wenngleich der damalige Punktverlust in der Endabrechnung fehlen könnte, lässt Niekamp augenzwinkernd mit sich reden. „Auf eine Punkteteilung könnte ich mich einlassen, wenn Duderstadt am 4. April die ,Badies‘ schlägt“, liebäugelt er mit der Schützenhilfe des TV Jahn gegen den Tabellenführer aus Barnstorf beziehungsweise Diepholz.     

2. Bundesliga im Visier

Zuversicht im Titelrennen herrscht in Edewecht unweit von Oldenburg also noch. „Wir wollen in die 2. Liga“, sagt Manager Manfred Trepper. „Wenn nicht in dieser Saison, dann eben in der nächsten“, ergänzt er.

Zum wichtigen Gastspiel in Duderstadt tritt die Niekamp-Sieben derweil mit der Empfehlung des jüngsten 33:27-Erfolges gegen den VfL Fredenbeck an. Verzichten müssen die Edewechter aber weiterhin  auf den 38-jährigen  Arek Blacha, der sich im Pokalspiel gegen den Lehrter SV ein folgenschweres Foul leistete. Dennoch gab es Erleichterung, denn bei der Bemessung des Strafmaßes wurde dem VfL-Spielmacher nur eine Sperre von drei Wochen aufgebrummt. Fehlen wird außerdem Tobias Weihrauch (doppelter Nasenbeinbruch).In Topform ist derweil Edewechts Torjäger Jörn Wolterink (bisher 174 Saisontore), der zuletzt mit zwölf Treffern entscheidend zum Heimsieg über den vom Ex-Duderstädter Ralf Böhme trainierten VfL Fredenbeck beitrug. Ein Wiedersehen gibt es mit VfL-Torwart Joachim Landsmann, der in der Saison 2005/06 beim TV Jahn ausgeholfen hatte.
Übrigens: Mit dem 23-jährigen  Chemielaboranten  Marcel Rausch und dem 24-jährigen Lehramtstudenten Andreas Ulrich (beide Hannover) pfeift einer der jüngsten Gespanne aus dem Nachwuchskader des Deutschen Handball-Bundes (DHB) die morgige Begegnung.

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