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Viele Tore beim Kleinfeldfußball-Länderspiel

Erlebnis Turnfest Viele Tore beim Kleinfeldfußball-Länderspiel

Großer Sport und fast kein Publikum: Das Kleinfeld-Fußball-Länderspiel zwischen Deutschland und Tschechien hat die Erwartungen nicht erfüllt. Zum einen war die Resonanz mit weniger als 100 Zuschauern spärlich, zum anderen das 0:8 (0:3) sportlich ernüchternd.

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Verbissene Kämpfe beim Amateurfußball.

Quelle: Pförtner

Göttingen. „Schade, dass hier nichts los ist“, sagt Zuschauer Franz Mick. Der Groß Schneer mag die schnelle, attraktive Kleinfeld-Variante des beliebtesten Sportspiels weltweit. Und er hat kein Verständnis dafür, dass so wenige Göttinger sich dafür interessieren: „Da gibt es schon mal attraktiven Offensivfußball in Göttingen zu sehen, und dann kommt fast keiner.“

Dj und Stadionsprecher in einem

Die Organisatoren um Christoph Köchy, Präsident des Deutschen Kleinfeld-Fußball-Verbandes, hatten einiges auf die Beine gestellt, um das Duell als Teil des Erlebnis Turnfestes am Jahnstadion auszutragen. Das 46x24 Meter große Spielfeld ziert an der Längsseite vor der Zuschauertribüne eine LED-Bande, der Stadionsprecher fungiert zudem als DJ. Das Ambiente passt, aber Göttingen füllt es nicht mit Leben.

Dabei standen im deutschen Aufgebot sogar sechs Kicker aus der Region, doch auch das mobilisierte Fußballer und Zuschauer von deren Heimatvereinen nicht. Zudem war die Partie als Teil der Vorbereitung auf die EM im August in Ungarn durchaus attraktiv.

Auf dem Spielfeld gab es dann auch Torszenen im Zwei-Minuten-Takt. Besonders die Tschechien, die zwar nicht technisch versierter, dafür aber eingespielter wirken, kamen immer wieder zur Grundlinie durch und wurden durch Querpässe vors deutsche Tor gefährlich. Dieses wurde von zwei 05-Nachwuchskeepern gehütet. Dennis Henze und Fady Saleh hüten sonst in der U19 das Tor. Die Niederlage konnten beide nicht verhindern, sie ist letztlich aber zwei bis drei Tore zu hoch ausgefallen.

So ist das nunmal

Da viele Stammspieler abgesagt hatten, debütierten auch die beiden Landolfshäuser Jannik Meck und Patrick Kraus. Als Stammspieler fungierten die drei Göttinger Micha Alexander (SVG), Gerbi Kaplan (Bovender SV) und Florian Thamm (GW Hagenberg).

Die Personalmisere kommentierte Köchy mit den Worten „so ist das nun mal im Amateurfußball“.  Die hohe Niederlage müsse nun aufgearbeitet werden, sagte Köchy. Ähnlich verhält es sich wohl auch mit dem kaum vorhandenen Zuschauerzuspruch. 

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