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Juliana Kaup: Schnell und fehlerlos

Vielseitigkeitsreiten Juliana Kaup: Schnell und fehlerlos

Juliana Kaup hat sich in Holzerode den Sieg bei der Zwei-Sterne-Prüfung gesichert. Beim international ausgeschriebenen Vielseitigkeitsreitturnier löste die Deutsche Damit löste die Deutsche Olympionike und Titelverteidiger Frank Ostholt ab, der diesmal nur bei der Ein-Sterne-Prüfung antrat.

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Juliana Kaup

Quelle: Harald Wenzel

Holzerode. Die Reiterin des RV Vögelsen-Mechtersen verwies nach der Dressur, dem Springreiten sowie dem Wettkampf im Gelände mit 68,10 Strafpunkten Annika-Frederike Zerulla (Markgräfler RV Buggingen, 70,70) auf Riveira und Christian Gärtner (PSV Am Klosterwasser Panschew, 71,90) auf Namibia auf die Plätze. Dafür kassierte sie für den Goldrang 400 Euro Preisgeld. Auf dem 3,1 Kilometer langen Parcours war Kaup fehlerlos und vor allem blitzschnell unterwegs. Als Einzige blieb sie mit 5:46 Minuten unter der Sechs-Minuten-Marke. Im imposanten Galopp ritt Kaup auf ihrem Pferd bergab, steuerte fast ohne Tempoverlust auf das Wasserhindernis zu und nahm anschließend auch die scharfe Wendung vor dem nächsten Sprung rasant.

Genau diese kleine Kurve hatte einigen Reitern zuvor Probleme gemacht. Da das Geläuf dort recht rutschig war, gerieten einige Pferde kurzzeitig ins Schlingern. Etwas Schotter bescherte dem Abschlussquartett einen etwas sicheren Stand.

Stallzelt musste gesichert werden

Starker Sturm: 25 Reiter-Pferd-Kombinationen hatten für die Zwei-Sterne-Prüfung gemeldet. Mit dabei waren auch Sportler aus Belgien, den Niederlanden und Dänemark. Diese waren in geräumigen Wohnwagen angereist, die gleichzeitig als Schlafplatz dienten. Zelten wäre auch keine gute Idee gewesen. „Mit dem Wetter hatten wir dieses Mal richtig Pech. Am Sonnabend mussten wir wegen des Regen und Sturms sogar das Stallzelt, in dem 70 Pferde stehen, sichern“, berichtete Dr. Kirsten Schmied, 2. Vorsitzende des Ausrichtervereins. Wie beliebt das Vielseitigkeitsturnier in Holzerode ist, bewies das namhafte Starterfeld. Sara Algotsson-Ostholt, Frau von Frank Ostholt, die in der Ein-Sterne-Prüfung startete, wird im August bei den Olympischen Spielen in Rio de Janeiro mit der Weltelite in den Parcours gehen.

Statt 20 mussten die Athleten und ihre Pferde diesmal 21 Hindernisse bewältigen - allerdings ungeplant und den Naturgewalten geschuldet. Der heftige Platzregen am Tag zuvor hatte auf einem Teilstück ein Wasserloch entstehen lassen, durch das die Reiter-Pferde-Kombinationen mussten. Doch das war für das hochkarätige internationale Feld kein Problem. Im Gegenteil. „Wahrscheinlich ist es sogar eine wilkommene Abkühlung“, mutmaßte Pressewartin Ulrike Libal.

Ostholt erlebte das Zwei-Sterne-Springen diesmal lediglich als Zuschauer. „Für das Pferd wäre es es die erste Prüfung dieser Art gewesen“, erklärte der Cupverteidiger seinen Verzicht. In der Ein-Sterne-Prüfung hatte der Athlet des RFV Vornholz sich zuvor auf Carlson hinter Siegerin Kim Busche (RFV Kirberg) auf Corralejo und Britta Esser (RFV Ostbevern) und Escorial auf Rang drei eingereiht. Lokalmatadorin Lena Rindermann vom RV Holzerode landete in dem hochklassigen Wettbewerb auf Platz 14.

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