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Volleyball: ASC 46 Göttingen empfängt Tecklenburg

Nichts zu verlieren Volleyball: ASC 46 Göttingen empfängt Tecklenburg

Nach längerer Zeit trägt der Volleyball-Drittligist ASC 46 am Sonntag wieder ein Heimspiel in der Sparkassen-Arena aus. Gegner des Teams von Trainer Matthias Polkähn ist um 16 Uhr der Tabellenzweite Tecklenburg.

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Stefan Tröstler (links) und der ASC 46 empfangen Tecklenburg.

Quelle: Pförtner

Göttingen. An den meisten Heimspieltagen musste der ASC bisher sein „Wohnzimmer“ räumen und in die Geschwister-Scholl-Schule ausweichen. Nun tritt das Team wieder in jener Halle an, in der es auch trainiert. Der Gegner Tecklenburger Land Volleys ist allerdings eine große Nummer der 3. Liga und klarer Favorit. Die Gäste sind mit drei Punkten Rückstand auf Aachen noch mitten im Meisterschaftsrennen, haben nur zwei Niederlagen kassiert und gewannen zuletzt ihre Spiele gegen Bonn und Münster souverän mit 3:0.

Das Team des Trainergespanns Carlo Keller und Hendrik Rieskamp hat sich seit März 2014 akribisch auf die Mission „Aufstieg in die 2. Liga“ vorbereitet. Die meisten Spieler entstammen dabei der eigenen Jugendarbeit. Erfahrene Kräfte, die vor Kurzem noch in der 2. Liga aktiv waren, komplettieren den Kader. Gerade in Aufschlag und Annahme gehören die Gäste zu den besten Teams der Liga.

Daher hat der ASC als Tabellenachter am Sonntag nichts zu verlieren. Doch auch Tecklenburg ist nicht unverwundbar – das erste Spiel des Jahres verlor der ASC-Gegner gegen den Tabellenletzten VfL Lintorf. Und auch im Hinspiel in Tecklenburg bei der 1:3-Niederlage schlugen sich die Göttinger achtbar.

Daher sieht Coach Polkähn seine Mannschaft durchaus nicht chancenlos. „Wir können auch eines der oberen Teams schlagen, wenn wir es schaffen, befreit aufzuspielen und in den entscheidenden Momenten mutig und clever zu agieren“, sagt er. „Im Spiel gegen den Favoriten haben wir nichts zu verlieren und schauen nicht auf die Tabelle. Für uns selbst und unsere Fans wollen wir uns nur für unsere guten Trainingsleistungen belohnen.“

Verzichten muss Polkähn auf die Mitte mit Josse Clark und Fabian Gessat. Clark knickte im Training um, Gessat beginnt sein Auslandssemester in Spanien. Für die beiden rücken Raphael Friedewald (2. Herren) und Fabian Hecker (4. Herren) in den Kader auf. Beide haben schon länger mit der Mannschaft trainiert und werden ab sofort Polkähns Team verstärken. „Vielleicht sind ja die Zuschauer das Zünglein an der Waage, wenn wir im Kampf David gegen Goliath am Sonntag antreten“, baut Polkähn auf die Fans. pk

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