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Volleyball: „Es ist die erwartet schwere Saison“

3. Volleyball-Liga: ASC 46 hat Klassenverbleib bislang nicht sicher Volleyball: „Es ist die erwartet schwere Saison“

Volleyball-Drittligist ASC 46 kämpft um den Ligaverbleib. Die Königsblauen sind aktuell Vorletzter – punktgleich mit Schlusslicht VfL Lintorf. Zwei Heimspiele stehen noch an, Trainer Matthias Polkähn blickt auf die Endphase dieser Spielzeit.

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Gehen konzentriert in die Endphase: Trainer Matthias Polkähn (M.) und seine Spieler.

Quelle: Pförtner

Wie ist die aktuelle Situation im Kampf um den Klassenerhalt?
Wir haben es selber in der Hand, die Liga zu halten. Es wird voraussichtlich nur der Tabellenletzte absteigen, wir müssen also vor Lintorf bleiben. Wir haben in beiden verbleibenden Spielen Heimvorteil und müssen da punkten. Denn für Lintorf stehen noch drei Spiele aus, und die werden sicher irgendwo Punkte holen.

Wie ist der bisherige Saisonverlauf zu bewerten?
Vor der Spielzeit war unsere Zielsetzung klar der Klassenerhalt und es ist die erwartet schwere Saison geworden. Wir hatten eine gute Vorbereitung, sind stark in die Saison gestartet und waren voll im Soll, doch ab dem dritten Spieltag kamen die Verletzungen. Sinnbildlich dafür steht Zuspieler Tobias Harms, der durch eine ganze Liste an Verletzungen immer wieder zurückgeworfen wurde oder verhindert war. Wenn wir stets die komplette Mannschaft gehabt hätten, dann hätten wir jetzt keine Sorgen mehr.

Wie ist – unabhängig vom Ausgang der Saison – die Situation beim Volleyball in Göttingen zu bewerten?
Spätestens ab der Dritten Liga braucht man auch fertige, routinierte Spieler. Die sind aber heiß umworben, wir konkurrieren in Niedersachsen mit den Zweitligisten Braunschweig und Hildesheim und mit Erstligist Lüneburg, da hat es der Standort Göttingen schwer. 

Gab es in dieser schweren Saison positive Überraschungen?
Absolut positiv war, wie reibungslos und schnell sich die Neuzugänge aus den unteren Teams an das Niveau der Dritten Liga angepasst haben. Tobias Bienmöller, Fabian Hecker, Raphael Friedewald, sie alle kamen in der Saison aus den unteren Mannschaften hoch und haben sich in kurzer Zeit signifikant verbessert. Das gilt natürlich auch für Spieler, die schon länger  dabei sind. Bei vielen ist eine sehr positive Entwicklung zu beobachten, im Moment fehlen nur die Punkte. 

 Interview: Peter König

Angespannte Personalsituation

Göttingen. Ein Klassiker steht am Sonntag für die Drittliga-Volleyballer des ASC 46 auf dem Spielplan. Sie empfangen um 16 Uhr in der Halle der Geschwister-Scholl-Schule den Tabellendritten VSG Ammerland. Dieses Duell gab es seit Mitte der Neunziger regelmäßig, damals traf allerdings noch die SV Groß Ellershausen/Hetjershausen auf die TSG Westerstede. Westerstede und Bad Zwischenahn wurden zur VSG Ammerland, die Grellis wurden erst zur VSG Göttingen und wechelten vor sieben Jahren zum ASC. In der aktuellen Situation hilft den Göttingern die Erinnerung an viele spannende Aufeinandertreffen in der Vergangenheit nicht weiter, im Abstiegskampf braucht der Tabellenvorletzte dringend Punkte. Denn Schlusslicht VfL Lintorf hat ebenfalls acht Zähler, nur durch den besseren Satzkoeffizienten steht der ASC nicht auf dem Abstiegsplatz. Beim Hinspiel in Ammerland zeigte die Mannschaft von Coach Matthias Polkähn zwei Gesichter, in den ersten beiden Sätzen dominierte sie souverän das Spiel, ehe der Faden verloren ging und die Partie 1:3 verloren wurde.

Personell ist die Situation bei den Göttingern immer noch angespannt. Zwar sind die Verletzten Manuel Holst und Josse Clark wieder ins Training eingestiegen und können am Sonntag zumindest als Alternative zur Verfügung stehen. Dafür quält sich Lennard Köhler seit zwei Wochen mit einem Infekt. Daher wird Fabian Gillmann aus der zweiten Mannschaft zum Team stoßen. Im Training feilte Polkähn an den Grundlagen des Spiels, bei Blockarbeit und Aufschlagverhalten setzte er den Hebel an.
Trotz der klaren Rollenverteilung sieht Polkähn auch gegen den Dritten eine Chancezu punkten. „Wie das gehen kann, haben wir im Hinspiel streckenweise gesehen. Wenn wir unsere Fehlerquote im Griff haben, können wir Zählbares mitnehmen.“ pk

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