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Tuspo-Frauen verlieren in fünf Sätzen

3. Liga Volleyball Tuspo-Frauen verlieren in fünf Sätzen

Die Volleyballerinnen des Tuspo Weende haben einen Sieg im letzten Heimspiel des Jahres 2016 knapp verpasst. Gegen den Tabellennachbarn SC Spelle-Venhaus setzte es eine Fünf-Satz-Niederlage (23:25, 25:19, 18:25, 25:10, 13:15). In der Weender Sporthalle herrschte mächtig Stimmung - und Spannung.

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Quelle: Swen Pförtner

Weende. „Wir brauchen unbedingt wieder einen Sieg“, forderte Tuspo-Trainer Tobias Harms nach der vierten 2:3-Niederlage im bisherigen Saisonverlauf - und verspricht: „Wir werden bis zum Ende der Saison kämpfen und alles in die Waagschale werfen.“ Gegen Spelle haderte Harms „ein bisschen mit der mentalen Stärke. Oft war klar, was der Gegner machen wird - aber wir haben uns dennoch überraschen lassen“.

Dem Scout der Gäste, Stefan Kreuzberg, zufolge, hätten „Kleinigkeiten den Unterschied gemacht. Es war ein Spiel auf Augenhöhe - und mit den starken Aufschlägen im zweiten und vierten Satz hat uns Weende stark unter Druck gesetzt“, sagte er.

Beeindruckend war der vierte Satz, in dem die Gastgeberinnen bei Aufschlägen der starken Senta Barke zehn Punkte in Folge erzielten und von 7:4 auf 17:4 davonzogen. Aufgrund dieser deutlichen Phase verbuchten die Weenderinnen insgesamt auch zehn Zähler mehr als die Gäste - aber eben nur einen Punkt für die Tabelle.

Im Tiebreak führten die Blau-Weißen mit 1:0 und mit 7:6. Sie unterlagen einerseits, weil sie zwei Aufschläge in kritischen Momenten - nämlich beim Spielstand von 7:6 und 13:13 - direkt ins Aus schlugen. Und andererseits, wenn man die Reaktion der Tuspo-Fans zum Maßstab nimmt, aufgrund einer Schiedsrichter-Entscheidung: Ein Schlag der Weenderinnen war auf dem Weg ins Aus offenbar von einer SC-Spielerin berührt worden. Der Punkt wurde zunächst Spelle zugesprochen, dann immerhin wiederholt.

„Vielleicht wurde heute in den entscheidenden Phasen gegen uns gepfiffen“, kommentierte Harms. Die Tuspo-Fans waren da weit weniger diplomatisch: „Ohne Schiri habt ihr keine Chance“, skandierten sie, enttäuscht über die knappe Niederlage.

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