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Volleyball-Oberliga: ASC-Reserve unterliegt Hildesheim

Königsblaue können nicht überraschen Volleyball-Oberliga: ASC-Reserve unterliegt Hildesheim

Pflicht erfüllt – Kür missglückt. So lässt sich das Heimspielwochenende des Volleyball-Oberligisten ASC 46 II zusammenfassen. Gegen Aufsteiger PSV Hannover gelang ein glattes 3:0.

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Quelle: Pförtner (Symbolfoto)

Göttingen. Spitzenreiter Hildesheim mussten sich die Königsblauen hingegen nach einem heiß umkämpften Spitzenspiel mit 1:3 beugen. In der Verbandsliga zeigte Tuspo Weende einmal mehr zwei Gesichter.

ASC 46 II – MTV 48 Hildesheim 1:3 (23:25, 13:25, 25:20, 23:25). Gegen den ungeschlagenen Spitzenreiter kam es für die Göttinger zum Wiedersehen mit dem langjährigen Grelli Thor- Bendix Wenning. Hildesheim hatte vor dem Match alle seine Spiele mit 3:0 gewonnen, ging als klarer Favorit in die Partie. „In Satz eins führen wir mit 21:17, als der Schiedsrichter zwei mehr als fragwürdige Entscheidungen gegen uns trifft. Ärgerlich, mit einer 1:0 Führung im Rücken wäre heute die Überraschung greifbar gewesen“, ärgerte sich Coach Peter König.

Satz zwei ging für die Gastgeber schnell den Bach hinunter, der ASC haderte mit dem verlorenen Satz und dem Schiedsgericht. Danach zeigte das Heimteam allerdings Moral. Im Angriff stachen alle Trümpfe, im Block verdienten sich Marc Zimmermann und Johannes Hellwig ein Extralob.

Und nachdem der ASC den Hildesheimern als erstes Team der Liga einen Satz abgenommen hatte und es 1:2 stand, wollte man mehr. Aber nun zeigte sich die Klasse der Gäste, in einem hart umkämpften vierten Satz setzte sich der Spitzenreiter mit 25:23 durch. „Das war ein hochklassiges und spannendes Match. Göttingen hätte sich zumindest ein 2:3 verdient gehabt, wir waren voll gefordert“, resümierte Wenning.

ASC 46 II – PSV Hannover 3:0 (25:15, 25:23, 25:20). Der ASC spielte als Tabellenzweiter dominant. Besonders Außen Frederik Wiegand punktete für sein Team an seinem Geburtstag zuverlässig.

Verbandsliga

USC Clausthal- Zellerfeld – TuSpo Weende 2:3 (25:21, 14:25, 18:25, 25:23, 7:15). Weendes Trainerin Daniela Wiemers musste auf Sebastian Pasch und Ole Schumann verzichten, beide hatten gesundheitliche Probleme. Was Weende in Clausthal aber mit nur sieben Akteuren zeigte, war eine emotionale Berg- und Talfahrt.

„Katastrophaler Beginn, ab Satz zwei und drei spielen wir dann das, was wir können. In Durchgang vier verschenken wir dann eine 23:19-Führung, verlieren ohne weiteren eigenen Punkt 23:25. Vor dem Tie-Break gab es dann eine knackige Ansprache unserer Trainerin, es folgte das versöhnliche Ende mit 15:7 im fünften Satz“, fasste Zuspieler Patryk Pochopien zusammen.

SG STV /MTV Salzgitter – Tuspo Weende II 3:2 (21:25, 24:26, 25:14, 25:18, 23:21). Nach einer hart erarbeiteten 2:0-Satzführung sah es für Weende gut aus. Doch Salzgitter fand ins Match zurück. „Die haben uns speziell über Mitte ordentlich eingeschenkt, den Satzausgleich erzwungen. Im Tie-Break hatten beide Mannschaften ab 14:14 Matchbälle, Salzgitter kassiert bei 20:20 sogar noch eine gelbe Karte. Am Ende gewinnt Jung gegen Routiniert und Alt, aber wir haben uns durch den Tie-Break zumindest den einen Punkt redlich verdient“, sagte Weendes Mittelblocker Helge Schlüter nach dem Krimi.

Von Peter König

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