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ASC-Volleyballer unterliegen in vier Sätzen

Volleyball-Regionalliga ASC-Volleyballer unterliegen in vier Sätzen

Die Volleyballer des ASC 46 haben im Spitzenspiel der Regionalliga eine Niederlage hinnehmen müssen. Der Aufsteiger unterlag dem favorisierten Tabellenzweiten GfL Hannover mit 1:3 (16:25, 25:12, 13:25, 19:25). Den rund 80 Zuschauern wurde jedoch eine große Show geboten.

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In einem packenden Spiel mussten sich ASC_Angreifer Gessati und seine Königsblauen Hannover knapp geschlagen geben.

Quelle: Theodoro da Silva

Göttingen. Denn im zweiten Satz gelang den ASCern eine wirklich denkwürdige Führung: 11:0 hieß es nach wenigen Minuten, weil die Königsblauen sich bei Aufschlägen ihres Zuspielers Fabian Gillmann einen Punkt nach den nächsten sicherten. „Man hat gemerkt: Je breiter unsere Brust wurde, desto mehr begann Hannover, zu zweifeln“, sagte ASC-Coach Peter König zu diesem „sensationellen zweiten Satz“, den die ASCer letztlich mit 25:12 für sich entschieden.
„Das habe ich im Herren-Bereich so noch nicht erlebt“, war auch Gästetrainer André Guddach überrascht. „Wir waren vielleicht übermotiviert. Statt mit 90 Prozent zu spielen, haben wir immer versucht, 105 zu geben“, sagte er. Insgesamt sprach Guddach von einem „verdienten Sieg, weil wir das stabilere Spiel und die klarere Struktur gehabt haben“.
Tatsächlich zeigten die Gäste aus der Landeshauptstadt in der Sporthalle der Geschwister-Scholl-Gesamtschule bereits gegen Ende des zweiten Satzes ihre Klasse. Und dabei lieferte auch ein Hannoveraner eine Show: Fridtjof Häckermann warf bei seinem Aufschlag den Ball stets fast bis unter das Hallendach, um ihn anschließend – eingesprungen und kraftvoll – über das Netz zu schlagen.
Im dritten Satz setzten sich die GfL bereits früh entscheidend ab, als sie ein 2:2 in eine 8:2-Führung verwandelte. Eine ASC-Auszeit half nicht, den Rhythmus der Gäste zu brechen – und so ging Hannover nach dem klaren 25:13 mit 2:1 nach Sätzen in Führung.
Spannung kam noch einmal im Schlusssatz auf: Denn obwohl der ASC zwischendurch mit 12:19 zurückgelegen hatten, kämpfte er sich wieder auf 18:20 heran. Weil den Hausherren in diesem Durchgang jedoch einige vermeidbare Fehler unterliefen, durfte der Favorit am Ende jubeln.
Ernüchterung herrscht beim ASC 46 nicht, ist der Aufsteiger nach sieben Spieltagen doch weiterhin Tabellendritter. Und diese Partie gegen Hannover wie auch die bevorstehende gegen Tabellenführer Hildesheim hatte Trainer König ohnehin als „Bonus-Spiele“ bezeichnet.
„Ich freue mich, dass wir den Zuschauern heute über weite Strecken immer wieder tolle Ballwechsel bieten konnten“, bilanzierte er. Ob König eine solch beachtliche Phase wie zu Beginn des zweiten Satzes schon einmal erlebt habe? „Ich kann mich nicht erinnern. Da müsste ich schon lange in den Annalen schauen.“

Vom Timo Holloway

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