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Volleyball-Regionalliga: Tuspo Weende verteidigt Tabellenführung

3:1-Sieg nach Holperstart Volleyball-Regionalliga: Tuspo Weende verteidigt Tabellenführung

Die Volleyballerinnen des Tuspo Weende haben die Tabellenführung in der Regionalliga durch einen 3:1 (21:25, 25:18, 25:14, 25:9)-Heimsieg gegen BTS Neustadt verteidigt. Das Weender Trainerduo Falko Heier/Tobias Harms musste kurzfristig den krankheitsbedingten Ausfall von Kathinka Rinke kompensieren, hatte aber immer noch zwölf Spielerinnen zur Verfügung.

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Schmettert am Block vorbei: Weendes Katrin Wendling (M.) gegen Neustadt.

Quelle: Theodoro da Silva

Göttingen. Ganz anders war die Personalsituation beim BTS, mit einem Notkader von sieben Spielerinnen traten die Gäste an. Harms und Heier wechselten durch, Britta Gemmeke auf Diagonal und Linda Wollert auf Außen rutschten in die Startformation.

Warum Weende allerdings einen so holprigen Start erwischte, blieb auch den Trainern unerklärlich. Acht Fehlangaben in einem Satz waren einfach zu viel, Neustadt nahm die Geschenke an und ging mit 1:0 in Front. Doch in Satz zwei kippte die Partie, Weende knüpfte an die zuletzt gezeigten überzeugenden Leistungen an. Der Tuspo dosierte den Aufschlagdruck nun besser und schoss die Annahme der Gäste streckenweise auseinander.

Viel Last lag bei Neustadt in der Offensive auf Außenangreiferin Färber und Diagonalspielerin Sobieraj. Darauf stellte sich Weende in Block und Abwehr immer besser ein. Spätestens im dritten Satz waren die Gastgeberinnen die klar dominierende Mannschaft. Ein Blitzstart durch eine Aufschlagserie von Zuspielerin Olga Moser brachte Weende mit 8:1 in Führung. „Wir hatten nun, anders als im ersten Satz, viele Servicewinner, konnten an unsere Aufschlagstärke aus den letzten beiden Spielen anknüpfen. Während wir konzentriert durchgespielt haben, hat Neustadt spätestens im vierten Satz die weiße Fahne geschwenkt“, sagte Heier.

Tatsächlich ließen die Weenderinnen auch in Satz vier nichts anbrennen. Nach einer Aufschlagserie zum 9:1 durch Lisa Schmidt war die Messe früh gelesen. Nun war auch die Zeit, um etwas zu zaubern. Olga Moser legte den Gästen mit einer Zuspielerfinte den Ball zum 15:5 ins Feld, Katrin Wendling hielt in der Abwehr durch spektakuläre Aktionen ihr Team im Spiel – am Ende war das 25:9 standesgemäßer Ausdruck der Weender Überlegenheit.

„Ich möchte die Souveränität loben, mit der das Team nach dem verlorenen ersten Satz zurückgekommen ist. Bei nur noch vier Spielen kommen wir nicht mehr drum herum: Wir wollen bis zum letzten Spiel ein gewichtiges Wort um den Titel mitreden. Allerdings wird der Februar für uns schwer, es fallen aus beruflichen und privaten Gründen Spielerinnen bei den Auswärtspartien in Spelle und Emlichheim aus“, erklärte Harms.

Von Peter König

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