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Tuspo Weende verliert denkbar knapp

Frauen-Volleyball Tuspo Weende verliert denkbar knapp

Die Drittliga-Volleyballerinnen des Tuspo Weende haben ihren zweiten Saisonsieg denkbar knapp verpasst. Gegen den TV Cloppenburg unterlag der Aufsteiger in eigener Halle nach fünf Sätzen (25:16, 20:25, 25:22, 22:25, 22:24). Die 130 Zuschauer erlebten eine Achterbahnfahrt der Gefühle.

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Weendes Britta Gemmeke am Ball.

Quelle: SPF

Weende. Denn weder bei der 2:1-Satzführung und einem Spielstand von 21:16 im vierten Satz konnten die Gastgeberinnen die Partie endgültig für sich entscheiden. Noch bei der 14:9-Führung und damit fünf Matchballen im fünften Entscheidungssatz, der letztlich nach nervenaufreibendem Verlauf noch mit 22:24 verloren ging.

Die bessere Mannschaft

„Im Moment fehlt uns das Erfolgserlebnis, um solch ein Spiel sicher nach Hause zu bringen“, sagte Tuspo-Trainer Tobias Harms, der betonte: „Wir haben heute zwei Punkte verloren, hätten 3:1 gewinnen müssen. Im vierten Satz haben wir gezeigt, dass wir die bessere Mannschaft sind – warum wir dann aber beim Stand von 21:16 aufhören, weiterzuspielen wie vorher, weiß ich nicht.“

Weil die Tuspo-Spielerinnen in dieser Situation acht Punkte in Folge verloren und plötzlich mit 21:24 zurücklagen, brachten sie sich selbst um ihren Lohn. Denn vor allem im ersten Satz hatten sie den Gästen aus Cloppenburg nicht den Hauch einer Chance gelassen.

Höchste Konzentration

„Wir hatten heute Probleme mit den Außenangreiferinnen, die Verteidigung hat aber sehr gut geklappt“, sagte Cloppenburgs Trainer Panos Tsironis. Dass seine Spielerinnen trotz schier aussichtslosem Rückstand noch triumphierten, führte er auf „höchste Konzentration“ zurück: „Sie haben gespielt, als wären sie in Lebensgefahr gewesen.“

Aus Tuspo-Sicht fiel es natürlich schwer, der Partie etwas Positives abzugewinnen. „Zumindest hat man gesehen, dass wir auf jeden Fall in diese Liga gehören“, sagte Harms. Und die Zuschauer, die nach dem furiosen Finale mitunter genauso fassungslos wirkten wie Harms, konnten um kurz vor 23 Uhr immerhin in dem Wissen die Halle verlassen, eine maximal spannende Volleyball-Partie gesehen zu haben.

Von Timo Holloway

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07.12.2016 - 11:47 Uhr

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