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Vom Sofa auf den Trainingsplatz

American Football Vom Sofa auf den Trainingsplatz

Die starken Männer sind wieder da: Am Sonntag, 1. Mai, bestreiten die BG 74 Generals ihr Saison-Auftaktspiel gegen die Wolfsburg Blue Wings. Kurios: Der Oberligist hat viele neue Spieler, die durch die NFL-Live-Übertragungen zum Football gekommen sind.

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Alle gegen Einen: Trotz harter Verteidigung der Hamburg Ravens gelingt General Martin „Curry“ Grimm (M.) 2015 ein Touchdown.

Quelle: Theodoro da Silva

Göttingen. „Wir haben einen Kader von 65 Mann, davon allein 24 Neuzugänge“, berichtet Generals-Präsident Philip Arnold. Viele davon hatten bis kurzem überhaupt nichts mit Football am Hut, guckten aber die spätnächtlichen Übertragungen der Playoffs der US-Profi-Liga NFL auf Sat.1 (Zuschaueranteil beim Finale: 22,6 Prozent) und entdeckten dabei ihre Faszination für das knallharte Spiel mit dem Leder-Ei.

Nur seine Mutter macht sich Sorgen

Im Trainingslager in Mansfeld (Ostharz) hat Coach Matthias Schmücker die neuen Spieler ordentlich rangenommen. Das Tempo wurde angezogen, die Härte intensiviert und ganz viel Taktik und Theorie gepaukt. Die Eindrücke und Erwartungen der Neuen? Dass es „auf die Fresse“ geben wird, glaubt 110-Kilo-Mann Frithjof Jans (19). Angst habe er trotzdem keine, nur seine Mutter mache sich Sorgen.

Marijan Budimir erzählt unterdessen, dass im Fernsehen alles so einfach aussehe: „Und dann steht man auf dem Platz und merkt auf einmal, wie schwierig es ist, selbst einen einfachen Pass zu fangen.“ Und dann die vielen verschiedenen Spielzüge: „Die muss man lernen wie Vokabeln“, staunt der 28-Jährige.

"Ein wahres Muskelpaket"

Mit gerade mal 1,65 Meter ist Kai Lüdiger klein für einen Footballer, aber als ehemaliger Turner und Leichtathlet ist der 20-Jährige ein wahres Muskelpaket. Aufgrund seiner Schnelligkeit wird es seine Aufgabe sein, als Running Back den Ball durch die gegnerische Verteidigung zu tragen. Wenn er die Lücke denn findet: „Mir ist klar, dass sich der Blick dafür erst mit der Zeit entwickelt“, gibt sich der Jura-Student bescheiden.

An einem lässt Arnold keine Zweifel: „Wir werden die Neuen nicht verheizen.“ Das sei zu gefährlich für sie, aber auch für ihre Mitspieler, die bei gegnerischen Tackling-Versuchen von ihrem Schutz abhängen. Und so wird die Hauptlast - zumindest in den ersten Spielen - wieder auf den Schultern der Routiniers liegen.

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07.12.2016 - 15:59 Uhr

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