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WTV Nesselröden sichert sich Deutsche Mannschaftsmeisterschaft

Trapschießen: in München WTV Nesselröden sichert sich Deutsche Mannschaftsmeisterschaft

Der WTV (Wurftaubenverein) Nesselröden hat bei den Deutschen Meisterschaften seinen Mannschaftstitel in der olympischen Schützenklasse des Trapschießens verteidigt. In München-Hochbrück setzten sich das Nesselröder Team mit Kapitän Stefan Rüttgeroth, Erik Latowski und Florian Otto mit 359 Scheiben vor Wiesbaden (353) und Frankfurt/Oder (351) durch.

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Verteidigt mit dem WTV Nesselröden seinen Deutschen Mannschaftsmeistertitel gegen starke Konkurrenz: Erik Latowski.

Quelle: Hinzmann

Eichsfeld. In der Einzelwertung holte Rüttgeroth, der zuvor seinen Ausstieg aus dem Bundeskader angekündigt hatte, ebenfalls Gold. „Einen besseren Abschied kann man sich nicht vorstellen“, freute sich Teamkollege Florian Otto. In Süddeutschland setzten sich die Eichsfelder gegen acht Mannschaften durch, in deren Reihen durchweg Profis standen, während die Nesselröder Amateure sind.

„Die machen den ganzen Tag nichts anderes und kommen im Jahr auf 40000 bis 60000 Schuss, während wir 4000 bis 6000 Schuss abgeben“, erklärte Otto. „Man muss sich das mal vorstellen: Da kommt überspitzt gesagt so eine Kirmestruppe aus Nesselröden und zieht die Profis ab. Das ist denen schon ein Dorn im Auge“, erklärte der 56. der Weltrangliste verschmitzt.

Alle Nesselröder schossen bärenstark, doch was Kapitän Rüttgeroth ablieferte, war „Weltklasse“, wie Otto versicherte. Einer perfekten 25er-Serie und einer 24er-Serie ließ der Kapitän noch zielsicherere Runden folgen. Von den nächsten 75 Scheiben verfehlte er nur eine. „Mit diesem Ergebnis wäre er bei jedem internationalen Turnier ins Finale gekommen“, so Otto.

Bei Latowski lief es zu Beginn des zweiten Wettkampftages ebenfalls hervorragend. Mit einer fehlerfreien 25er- sowie anschließender 24er-Serie hatte auch er das Finale der besten sechs Schützen im Visier. In der letzten Runde spürte der gebürtige Göttinger jedoch den Druck. Am Ende musste er sich in der Einzwelwertung mit Rang elf zufrieden geben. Florian Otto wurde Neunter. 

Stefan Rüttgeroth schoss im Semifinale fehlerfreie 15 Scheiben mit einem Schuss und sicherte sich neben Waldemar Schanz (Wiesbanden) den Einzug ins „Gold-Medal-Match“. In diesem fehlte Rüttgeroth jedoch bereits die erste Scheibe. Der Duellgegner blicke bis zur letzten Scheibe auf eine fehlerfreie Finalrunde zurück, verfehlte jedoch dann die entscheidende 15. Scheibe.

Im Stechen traf Rüttgeroth eine Scheibe nach der anderen, während Schanz die vierte Stechscheibe verfehlte. Doppelgold im letzten Wettkampf bedeutete einen idealen Abschied für Rüttgeroth.

In der Nachwuchsklasse Junioren B ging ebenfalls eine Mannschaft des WTV Nesselrödens, bestehend aus Steven Lange, Marc Bömeke und Marius Rittmeier, an den Start. Durch eher verhaltende Ergebnisse am ersten Wettkampftag schwanden die Chancen auf Edelmetall zunächst.

Am Ende stand für Rittmeier der 20. und für Bömeke der 16. Rang. Steven Lange,  nach dem ersten Tag 13., schoss in der Folge so stark, dass er das Stechen um die Silbermedaille gegen Leon Mironow (Wiesbaden) erreichte. Dort unterlag der 17-Jährige knapp, konnte sich aber dennoch über Bronze freuen. In der Mannschaftwertung erreichte der WTV Nesselreöden mit 288 Treffern Platz vier. In der Seniorenklasse belegte Franz Lautenbach, der einzige Nesselröder Aktive, mit 109 Treffern Platz 14.

 eb/cro

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