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Wedemeyer gastiert bei altem Verein

Handball-Verbandsliga Wedemeyer gastiert bei altem Verein

Das zweite Südniedersachsenderby im Handball steigt am Sonnabend, wenn  Verbandsliga-Spitzenreiter HSG Plesse-Hardenberg bei Oberliga-Absteiger TV Jahn Duderstadt gastiert. Anpfiff ist um 17.30 Uhr in der Sporthalle „Auf der Klappe.“

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„Ich wollte nicht aufhören“: Christian Wedemeyer möchte sich noch mal einer sportlichen Herausforderung stellen.

Quelle: Theodoro da Silva

Bovenden. Die Konkurrenz bringt es auf den Punkt: „Plesse war letztes Jahr schon stark, aber mit der Truppe sind sie der absolute Top-Favorit“, sagt Carsten Thomas, Trainer des SV Aue Liebenau, der am vergangenen Sonntag unter den Augen des Duderstädter Trainers  Ilija Puljevic mit seinem Team 20:35 bei der HSG verlor.  „Wir dürfen den TV Jahn  aber nicht unterschätzen. Das wird alles andere als ein Spaziergang“, ist Trainer Dietmar Böning-Grebe überzeugt. 

Dennoch lässt Rechtsaußen Patrick Schindler schon einmal seine Gedanken in die Zukunft schweifen. „Mit Plesse aufzusteigen, das wäre ein Knaller. Ja,  das wäre schon geil. Darauf hat jeder Bock in der Mannschaft.“  Auch der mittlerweile 36-jährige Torwart Christian Wedemeyer, der seinen Wechsel von Duderstadt zur HSG Plesse-Hardenberg damit begründete, sich „nochmals einer neuen Herausforderung“ zu stellen, ist heiß.

„Ich wollte nicht aufhören“, erklärte der wohl stärkste Schlussmann der Liga, an dem vor einigen Wochen erst der TSV Wietzendorf mit insgesamt sechs Siebenmetern scheiterte. „Mit einem möglichen Aufstieg hätte ich keine Probleme“, unterstreicht der Keeper, der für seinen unbändigen Ehrgeiz bekannt ist. Der gebürtige Sudershäuser kam 1997  nach Duderstadt, erlebte dort Höhen und Tiefen, machte zwischenzeitlich eine kurze Stippvisite bei der TSV Burgdorf.

In Duderstadt spielte auch schon der mittlerweile  34-jährige Christian Brand, der von seiner Torgefährlichkeit nichts eingebüßt hat. Hinter Malte Grabisch (82) vom SV Aue Liebenau liegt Brand  (63) in der Torschützenliste derzeit auf Platz zwei.  Brand spielte bereits bei der HG Rosdorf-Grone, TV Jahn Duderstadt und SV Alfeld, ehe er 2012 zum nordhessischen Landesligisten HSG Baunatal wechselte.

Trainer Stephan Albrecht, der ehemalige Duderstädter Trainer und heutige Coach des Ligakonkurrenten HSG Rhumetal,  warnt  die Eichsfelder vor dem gefährlichen Tempospiel der HSG Plesse-Hardenberg. „Sie haben eben noch einige individuell sehr starke Leute, die alle in der Lage sind, ein Spiel allein zu entscheiden.“ Albrecht weiß jedenfalls, ein Lied davon zu singen. 17:32 hat er mit seiner Truppe  beim Spitzenreiter verloren.

„Da hat uns Christian Wedemeyer mit einer Glanzleistung den Zahn gezogen“, erinnert sich  Albrecht ungern. HSG-Trainer Dietmar Böning-Grebe bringt es indes auf den Punkt: „Das wird eine spannende Geschichte in Duderstadt und damit nichts für schwache Nerven.“

Von Ferdinand Jacksch

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