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Weende gewinnt gegen Neustadt 3:1

Frauenvolleyball-Regionalliga Weende gewinnt gegen Neustadt 3:1

Mehr Arbeitssieg geht kaum: Mit 3:1 (14:25, 25:20, 25:16, 25:18) hat der Tuspo Weende sein letztes Heimspiel der Saison gegen den BTS Neustadt dank einer kämpferischen Leistung verdient gewonnen und sich als Spitzenreiter von seinem Publikum verabschiedet.

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Alles wird gut: Glücklich verabschieden sich die Weender Volleyballerinnen nach dem letzten Heimspiel von ihren Fans.

Quelle: Peter Heller

Weende. Dabei waren die Voraussetzungen für den Tuspo nicht ideal, Mitte Kathinka Rinke musste aus gesundheitlichen Gründen absagen, dafür rutschte Libera Louisa Rippien auf die zweite Mittelblockerposition, Christina Schmidt aus der zweiten Mannschaft übernahm den Liberoposten. „Kathinka Rinke war todtraurig, weil sie uns absagen musste. Nach mehr als zehn Jahren als Leistungsträgerin beim Tuspo verpasste sie so ihr Abschiedsspiel zu Hause, sie verlässt Göttingen aus beruflichen Gründen. Rinke hat einen Bärenanteil an unserer starken Saison und hätte dieses letzte Heimspiel als schönen Abschluss verdient gehabt“, sagt Weendes Coach Tobias Harms.

Mit zwei Niederlagen in Folge und den Umstellungen auf Mitte und Libero begann Weende entsprechend verunsichert, in Satz eins und zwei lieferte Weende ein Fehlerfestival ab. Im ersten Durchgang (14:25) machten die Damen des Trainergespanns Falko Heier und Tobias Harms 13 leichte Eigenfehler. Mehr als die Hälfte der gegnerischen 25 Punkte entstanden durch Weender Eigenfehler. Auch in Durchgang zwei begann der Tuspo schwach, die Gastgeberinnen wirkten komplett verunsichert. „Nach 3:9 Rückstand schaffen wir es irgendwie, den Hebel umzulegen. Die Offensive machte mehr Druck und in der Abwehr haben wir endlich gekämpft“, erklärt Zuspielerin Olga Moser.

Nach etlichen Wechseln hatten Harms und Heier rechtzeitig mit Linda Wollert und Katrin Wendling den Abwehrriegel gefunden, der an diesem Tag die Annahme stabil hielt. Und damit fand der Tuspo besser ins Spiel, während den noch tief im Abstiegskampf steckenden Gästen mehr Fehler unterliefen. Als Weende im zweiten Satz das 3:9 noch zum 25:20 drehte, war die Wende geschafft. Tuspo gelang zwar selten Spektakuläres in der Offensive, aber die Abwehrarbeit war beeindruckend und zermürbte die BTS-Angreiferinnen. Als in Satz drei Zuspielerin Olga Moser noch Mitte Kristina Kruse im Sprungpass einsetzte und diese den Aufsteiger ins gegnerische Feld schlug, war auch im Angriff der Bann gebrochen.

„Heute haben Spielerinnen eine wichtige Rolle gespielt, die sonst selten in der Startformation stehen. Für die freut es mich besonders. Es zeigt auch, wie hoch die Leistungsdichte bei uns ist. Nach den Ergebnissen der Konkurrenz wird die Meisterschaft nun wohl am letzten Spieltag entschieden, Oldenburg ist inzwischen unser ärgster Verfolger. Aber wir haben in den letzten beiden Spielen alles selbst in der Hand“, sagte Harms.

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