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Weende verliert gegen Titelfavorit 1:3

3. Volleyball-Liga Damen Weende verliert gegen Titelfavorit 1:3

Nach dem letzten Ball der Drittliga-Partie des Tuspo Weende gegen den SV Bad Laer stand ein standesgemäßes 1:3 (22:25, 16:25, 25:23, 18:25) auf der Anzeigentafel. Der Titelaspirant hatte sich gegen die Volleyballerinnen des Aufsteigers Weende durchgesetzt.

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Gefordert gegen den Gast: Weendes Senta Barke (Mitte) und Britta Gemmeke (rechts) hatten gegen die Angreiferinnen aus Bad Laer im Block gut zu tun.

Quelle: Swen Pförtner

Weende. Doch unglücklich und zerknirscht wirkten die Verliererinnen nicht. Tuspo hatte die Gäste zumindest drei Sätze lang gefordert und verbuchte dabei einen eigenen Satzgewinn.

„Wir haben über weite Strecken gut mitgespielt, aber Bad Laer war in den entscheidenden Momenten etwas besser. Nach all den Ausfällen, die wir kompensieren mussten, war das eine sehr ansprechende Leistung. In Essen haben wir 0:3 verloren, heute sind wir nach dem 1:3 einen Schritt weiter. Irgendwann springen auch Punkte gegen solch starke Gegner für uns heraus“, sagte Weendes Co-Trainer Manuel Holst nach dem Match.

Weendes Trainergespann Tobias Harms und Manuel Holst musste bei der Aufstellung improvisieren, da mit den Libera Jenny Osterburg, Louisa Rippien und der Außen Greta Barke drei Hauptannahmespielerinnen fehlten. Deshalb rutschte Mannschaftsführerin Claudia Rompe auf den Liberoposten. Außerdem konnte Lisa Schmidt reaktiviert werden, die aus beruflichen Gründen Göttingen verlassen hat, aber an diesem Sonnabend auf Grund der dünnen Personaldecke einsprang.

Im ausgeglichenen ersten Satz kassierte Weende beim Stand von 18:15 sechs Punkte in Serie, gab damit bis zum 18:21 den Durchgang ohne Not aus der Hand. Durchgang zwei verlief eindeutig zugunsten der Gäste. Die zehnminütige Pause nach Satz zwei brachte den Tuspo ins Match zurück, Weende lag früh mit 10:6 in Front, spielte mit dem 0:2-Satzrückstand mutig auf und verkürzte durch ein 25:23 auf 1:2. In Durchgang vier lag die Überraschung in der Luft, als das Heimteam nach 9:12 Rückstand bei 15:14 erstmals in Führung ging. Ein toller Kopfangriff von Mitte Britta Gemmeke, ein Kracher über außen von Thea Onkes, die favorisierten Gäste kamen ins Straucheln. Der 2:2-Satzausgleich war zum Greifen nah, da bekamen die Weender Angreiferinnen - genau wie in Durchgang eins - weiche Knie: Zwischen dem 15:14 und dem 15:21 lief für den Tuspo nichts zusammen.

„In der Offensive fehlte uns da der nötige Punch, wir bekommen im Angriff dann das Zitterhändchen, wenn wir eigentlich mutig durchziehen müssen. Trotzdem kann man auf diese Leistung natürlich aufbauen“, sagte Weendes Coach Tobias Harms. „Die Kulisse in Weende ist ganz hervorragend, mit diesem Publikum im Rücken und der gezeigten Leistung sollte auch Weende die nötigen Punkte für den Klassenerhalt holen können“, sagte Gästetrainer Frank Hörster.

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