Volltextsuche über das Angebot:

2 ° / -8 ° wolkig

Navigation:
Weende wird Favoritenrolle gerecht

Gegen Bad Laer II Weende wird Favoritenrolle gerecht

Im letzten Spiel der Hinrunde kam es in der Volleyball-Regionalliga der Frauen zur Partie David gegen Goliath. Der Tuspo Weende wurde seiner Favoritenrolle gerecht und gewann gegen zwei Sätze lang erschreckend schwache Gäste des SV Bad Laer II mit 3:0 (25:14, 25:22, 25:16).

Voriger Artikel
TK Hannover erteilt BG 74 eine Lektion
Nächster Artikel
SG erkämpft sich Punkt in letzter Sekunde

Weendes Britta Gemeke (r) spielt gegen Bad Laers Lea Holkenbrink (l) und Stefanie Hehemann.

Quelle: Pförtner

Weende. „Meine Mannschaft ist gerade in ein Formtal gerutscht, da ist es dann für mein junges Team gegen eine so starke Mannschaft wie den Tuspo extrem schwer. Die Weender Spielanlage ist in den letzten Jahren gewachsen, sie sind reifer und besser geworden. Und wenn Weende schnell gespielt hat, waren wir einfach überfordert“, sagte Gästetrainer Stefan Bertelsmann nach der deutlichen Niederlage in der Weender Halle.

Beim Match des Spitzenreiters gegen den Tabellenvorletzten konnte sich das Weender Trainerduo Falko Heier und Tobias Harms den Luxus erlauben, in der Aufstellung munter durchzuwechseln. So starteten Annalisa Sperling auf Zuspiel und Diagonal Britta Gemmeke für die etablierten Moser und Bartsch.

Weende überrollte die jungen und körperlich unterlegenen Gäste am Netz mit seiner Dominanz, über 12:6 und 15:7 gewann das Heimteam souverän den ersten Durchgang mit 25:14, ohne dabei zu glänzen. „Wir hatten das Phänomen in dieser Saison schon häufiger: Im ersten Satz fegen wir den Gegner weg, danach lassen wir deutlich nach und bekommen Probleme, wenn wir den Gegner ins Spiel kommen lassen. Aber in dieser Saison haben wir die Qualität, dann wieder eine Schippe draufzulegen“, sagte Harms.

Tatsächlich war Durchgang zwei phasenweise nicht schön anzuschauen, Weende hatte mindestens einen Gang zurückgeschaltet. Technische Fehler im Zuspiel, Fehlaufschläge und Angriffe ins Aus brachten die Gäste ins Match.

Und Bad Laer nutzte nun mutig seine Chancen, führte mit 18:15, ehe Harms in einer Auszeit seine Spielerinnen auf Kurs brachte. Das 23:20 erzielten die Weenderinnen nach einer schönen Kreuzkombination, als Mitte Rinke nach Außen zog und Diagonalangreiferin Bartsch auf die Mitte kreuzte, um dort blockfrei abzuschließen. Die 2:0-Satzführung machte dann Zuspielerin Olga Moser durch einen Bauerntrick perfekt, indem sie eine gute Annahme zum 25:22 direkt hinter den gegnerischen Block legte.

Weende wirkte nun wieder wach. Satz drei wurde zu einem einseitigen Schaulaufen des Tuspo. Manchmal streuten die Gastgeberinnen nun auch spektakuläre Aktionen ein. So brachte Mitte Kristina Kruse einen Aufsteiger krachend im gegnerischen Feld unter, Außen Linda Wollert vollendete einen sehr schnellen Außenpass von Moser mit einem sehenswerten Diagonalangriff blockfrei.

Unter dem Strich kann sich Weende nach dem 3:0-Pflichtsieg über eine tolle Hinrunde freuen, nach der man fünf Punkte Vorsprung auf die Verfolger hat. „Das war saisonübergreifend der 15. Heimsieg in Folge. Wir sind seit knapp zwei Jahren zu Hause unbesiegt – da darf man auch mal loben, auch wenn das Spiel heute nicht perfekt war“, lautete das positive Fazit von Harms.

Von Peter König

Voriger Artikel
Nächster Artikel
06.12.2016 - 16:57 Uhr

Rekord-Nationalspieler Lothar Matthäus hat Weltmeister Julian Draxler "Charakterschwäche" vorgeworfen und sämtlichen Klubs abgeraten, den Mittelfeldspieler des VfL Wolfsburg zu verpflichten.

mehr
Hardenberg Klassika Gartenmarkt