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Weltmeisterschaften in der eigenen Stube

Flying-Dutchman-Klasse Weltmeisterschaften in der eigenen Stube

Über das Wasser gehen kann Uwe Bangert nicht. Aber bei entsprechendem Wind vielleicht fliegen, denn der in Göttingen Lebende nimmt gemeinsam mit seinem Steuermann Harry Voss an den Weltmeisterschaften in der Flying-Dutchman-Klasse auf dem Steinhuder Meer teil.

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Immer hart am Wind: Vorschotmann Uwe Bangert (vorn) und sein Steuermann Harry Voss bei einer Trainingsfahrt auf dem Steinhuder Meer.

Quelle: r

Göttingen. Am Montag, 23. Mai, beginnen für das Duo die Wettfahrten. Es sind ihre ersten Titelkämpfe, an denen sie quasi gar nicht vorbeikönnen, handelt es sich doch praktisch um ein Heimspiel in ihrem Revier. Uwe Bangert kam schon früh mit dem Degelsport in Berührung.

Seine Großeltern bewirtschafteten damals einen Segelclub, sodass die Nähe zu diesem Sport von Kindesbeinen an gegeben war. Er ist aber nicht nur aktiver Segler, sondern inzwischen auch fest im Ehrenamt verwurzelt, ist zweiter Vorsitzender des Schaumburg-Lippischen Seglervereins.

Seit März bereiten sich die beiden Clubkameraden intensiv auf die Titelkämpfe vor. Das Wetter lud dabei nicht immer zu umfangreichen Trainingsfahrten ein. „Wenn man aber erst im Boot sitzt, dann geht es“, erzählt Bangert und lacht dabei. Denn das Feld auf dem Steinhuder Meer ist sehr stark besetzt. 114 Boote aus 14 Nationen sind am Start. Auf einen Mittelfeldplatz hoffen Bangert/Voss.

Den Vorteil, den der Vermögensberater hat, ist nicht zu unterschätzen. Er kann jeden Abend in seinem eigenen Bett schlafen, denn bereits seit Jahren fahren die Bangerts, wann immer es möglich ist, in ihr Ferienhaus. „Meine Frau hat Verständnis für meinen Sport“, erklärt er. Muss sie auch haben, denn meistens vergehen Stunden, ehe das Duo im wahrsten Sinne des Wortes wieder an Land kommt.

Meistens hungrig, denn während der Trainingseinheiten und auch Wettfahrten gibt es nichts zu essen. „Gelegenheit würde es schon geben, aber wir handhaben es so. Aber zu trinken haben wir immer etwas dabei“, berichtet der Göttinger, der, um den sportlichen Anforderungen gerecht zu werden, zwei- bis dreimal die Woche ins Fitness-Studio geht.

„Natürlich bemüht man sich, fit zu sein, Körperspannung zu haben, aber eine spezielle Ernährung gibt es in dem Sinne nicht. Und wir trinken auch sehr gern ein Bier hinterher“, verrät Bangert und schmunzelt dabei.

Von einer Weltmeisterschaft einmal abgesehen ist die Kieler Woche die attraktivste Veranstaltung. Als das attraktivste Revier bezeichnet er den Gardasee, nicht zuletzt natürlich aufgrund der Temperaturen und der konstanten Winde.

Wenn Bangert/Voss jeweils einen Wunsch für die Titelkämpfe auf dem Steinhuder Meer frei hätten, der eine würde sich Sonne wünschen und der andere fünf Windstärken. „Dann wäre alles perfekt“, meint der Diplom-Betriebswirt.

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