Volltextsuche über das Angebot:

4 ° / -2 ° Nebel

Navigation:
Weltmeisterschafts-Teilnahme als „großes Ziel“

Formationstanzen Weltmeisterschafts-Teilnahme als „großes Ziel“

Nach Rang zwei beim Göttinger Heimturnier vor zwei Wochen geht es für die Bundesliga-Standardformation nun zum Nachbarn Braunschweig. Cheftrainer Markus Zimmermann hat sich seine Gedanken über die Bürde des zweiten Platzes und Heimvorteile gemacht.

Voriger Artikel
Nachbarschaftsduell steht ganz oben auf der Interessensliste
Nächster Artikel
Veilchen Ladies zum Schlusslicht

Das Tanzsportteam Göttingen tritt zum Duell um Platz zwei in Braunschweig an.

Quelle: Theodoro da Silva

Göttingen. Wie groß sehen Sie die Chance, den zweiten Platz auch in Braunschweig zu verteidigen?

Das wird keine leichte Aufgabe, die Braunschweiger setzen alles daran, die Niederlage in Göttingen vergessen zu machen. Dazu kommt der Heimvorteil, sie tanzen in ihrer Halle, auf ihrem Parkett und natürlich vor eigenem Publikum. Aber auch wir haben gut trainiert und freuen uns auf die Chance, unsere Leistung von Göttingen auch in der Höhle des Löwen wiederholen zu können. Ich würde sagen: Die Chancen auf eine Wiederholung des zweiten Platzes sind schon da.

Gibt es einen Heimvorteil in der Standardformation-Bundesliga?

Ich denke einen kleinen Vorteil hat die Heimmannschaft schon. Sie kennt die Halle und das Parkett. Das klingt für den Laien eher unwichtig, da aber die Orientierung in der Halle eine wesentliche Rolle für Stabilität und Sicherheit in der Ausführung der Choreographie spielt, ist das schon sehr wichtig. Jede Mannschaft hat 15 Minuten Zeit, sich in der Halle zu orientieren, die Heimmannschaft natürlich mehr, da sie in der Halle ja auch regelmäßig trainiert. Ähnliches gilt für das Parkett: Die Frage, wie glatt beziehungsweise stumpf das Parkett ist, beeinflusst die tänzerische Leistung der Paare, auch da ist eine Gewöhnung sicher von Vorteil. Speziell in Göttingen tragen natürlich auch die 2000 begeisterten Zuschauer zu einem Heimvorteil bei.

Warum sehen Sie Ihr Team derzeit vor den Braunschweigern, was machen Sie besser?

Ich denke, dass wir neben unserer traditionellen Stärke im Bereich Bildsicherheit, Synchronität und Ausgeglichenheit der Mannschaft in diesem Jahr auch in der tänzerischen Qualität an Braunschweig vorbeiziehen konnten. Unsere jahrelange, kontinuierliche Aufbauarbeit in den Nachwuchsteams trägt jetzt Früchte.

Sehen Sie Ihr Team demnächst als Teilnehmer bei Europa- oder Weltmeisterschaften?

Das ist unser großes Ziel und wird immer realistischer. Der zweite Platz in der Tabelle wäre der erste Schritt, dann legen wir den kompletten Fokus auf die deutsche Meisterschaft im November. So kommt die Weltmeisterschaft immer näher.

Wäre es eine große Enttäuschung, wenn Sie den zweiten Platz wieder an Braunschweig verlieren?

Eine Enttäuschung wäre es schon... Allerdings müssen auch wir erst einmal unsere beste Leistung abrufen und uns so präsentieren, dass ein zweiter Platz möglich ist. Wenn das der Fall ist, sollte die Enttäuschung vermieden werden können. Wenn nicht, werden wir zum letzten Saisonturnier wieder angreifen.

Interview: Mark Bambey

Voriger Artikel
Nächster Artikel
02.12.2016 - 20:20 Uhr

Die VW-Kritik an Wolfsburgs Sportchef Klaus Allofs hat für klärende Gespräche im VfL-Aufsichtsrat gesorgt. Das Gremium rief intern zur Ordnung auf, formulierte aber auch deutlich Erwartungen an Allofs. Zudem wurde bestätigt: VW plant keine Änderungen des Engagements.

mehr
Hardenberg Klassika Gartenmarkt