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„Wenn alle sparen, wollen wir uns nicht entziehen“

Bemühungen „Wenn alle sparen, wollen wir uns nicht entziehen“

Auf die Kürzung von Fördergeldern reagieren die meisten Empfänger mit der Ankündigung, bisher geleistete Aufgaben wegen Geldmangels nicht mehr wahrnehmen zu können. Dass es auch anders geht, stellen die Göttinger Freizeit und Sport GmbH (GoeSF) und der Stadtsportbund (SSB) unter Beweis.

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Symbolbild

Quelle: dpa

Göttingen. Wohlwollend nahmen die Mitglieder des städtischen Sportausschusses die Aussage von GoeSF-Geschäftsführer Alexander Frey zur Kenntnis, dass trotz geringerer Zuweisungen der Stadt bei Unterhaltung und Förderung der Sportstätten „der Standard gehalten werden kann“.

Frey

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Auch der SSB hat die Kürzung der GoeSF-Zuwendungen um 50   000 Euro auf künftig 670    000 Euro im Jahr ohne Murren akzeptiert. „Es tut schon weh. Aber wir sind ja froh, dass wir die ursprünglich geplante Kürzung von 60    000 auf 50    000 Euro drücken konnten – und wenn alle sparen müssen, wollen wir uns dem nicht entziehen“, unterstreicht SSB-Chef Andreas Gruber. Er hofft, die 20    000 Euro, die bei der Jugendförderung eingespart werden müssen, durch die Sport-meets-Music-Einnahmen vollständig ausgleichen zu können. „Den Rest müssen wir durch Einsparung bei den Verwaltungskosten und durch geringere Zuschüsse für Bauvorhaben der Vereine kompensieren“, erläutert Gruber.

Gruber

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Viel Lob im Sportausschuss erhielt das von der stellvertretenden SSB-Vorsitzenden Ines Graeber vorgestellte Projekt der Kooperation von Schule und Verein. Seit Ende der Sommerferien gestalten zehn Übungsleiter aus sieben Vereinen (BG 74, Tuspo 61, RSV 05, Tuspo Weende, SC Hainberg, Waspo 08 und Dance Company) an Egelsberg-, Hagenberg-, Hölty- und Leinebergschule eigenständig die Betreuung der Schüler am Nachmittag. In einer Pilotphase war Sparta von Februar bis Juli 2012 bereits an der Hagenbergschule aktiv. Zwischen 12.45 und 15.30 Uhr kümmern sich die Übungsleiter um Mittagessen, Hausaufgabenbetreuung und Bewegungsangebote. Dafür werden ihnen, beziehungsweise ihren Vereinen, zehn Euro pro Stunde vom SSB vergütet.

„Da der Träger des Projekts eine Kindertagesstätte betreiben muss, haben wir es quasi outgesourced. Offiziell läuft es unter der Regie des ASC 46, und wir fungieren als dessen Kooperationspartner“, erläutert SSB-Sportlehrer Klaus Brüggemeyer. Für die beteiligten Klubs sieht er zwei Vorteile: „Die Übungsleiter bekommen eine Vergütung, und die Vereine können sich den Kindern präsentieren und so auf Nachwuchs hoffen.“

Von Michael Geisendorf

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