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„Wiederbelebung des Göttinger Guard-Terrors“

Nachwuchsbasketball-Bundesliga „Wiederbelebung des Göttinger Guard-Terrors“

Zu ungewohnter Zeit und an einem außergewöhnlichen Ort bestreitet das Basketball-Team (BBT) Göttingen das zweite Heimspiel in der U-19-Bundesliga. Am heutigen Freitag um 20 Uhr empfängt die Mannschaft von Trainer Sebastian Förster in der Sparkassen-Arena am Schützenplatz die MBC Junior Sixers, den Nachwuchs des Erstliga-Aufsteigers Mitteldeutscher BC.

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Überzeugende Vorstellungen: Nick Boakye, Leistungsträger im Göttinger NBBL-Team.

Quelle: CR

Göttingen . Vorverlegt wurde die Partie, weil die BBT-Akteure Aaron Donkor und Andrew Onwuegbuzie am Sonntag zur Sichtung der U-18-Nationalmannschaft nach Heidelberg eingeladen sind.

Nach zwei überzeugenden Siegen – 104:71 gegen Charlottenburg und 82:69 gegen die Phantoms Braunschweig – Tabellenführer der Division Ost, sehen die Göttinger ihrem zweiten Heimspiel mit großem Selbstvertrauen entgegen. Hundertprozentig einzuschätzen vermag Förster die Leistungsstärke des Aufsteigers aus Sachsen-Anhalt allerdings nicht.

Nach der deutlichen 48:68-Auftaktniederlage bei Science City Jena behielten die Junior Sixers zu Hause gegen den BV Chemnitz mit 56:51 die Oberhand.

Höllisch aufpassen müssen die Rot-Weißen auf jeden Fall auf Shooting Guard Henry Volkert. Der U-18-Nationalspieler, den der ehemalige Herren-Bundestrainer Dirk Beuermann schon als 14-Jährigen in sein Perspektivteam berufen hatte, ist mit 22,0 Punkten im Schnitt überragender Werfer des MBC und mit 6,0 auch bester Rebounder.

Während Volkert bislang einziger Gäste-Akteur ist, der zweistellig punktet, erzielten beim BBT gleich fünf Spieler mehr als zehn Zähler im Schnitt. Angeführt wird die Scorerliste von Philipp Sprung und Nick Boakye mit je 20,5 Punkten. Mit je 7,5 Rebounds ragen die beiden auch in dieser Kategorie heraus. Doch auch Aaron Donkor (14,0 Punkte), Andrew Onwuegbuzie (13,5) und John Hackman (10,5) haben ihre Wurfgefährlichkeit schon unter Beweis gestellt.

„Dass wir uns so gut schlagen, liegt daran, dass die Mannschaft in dieser Saison eine echte Mannschaft ist. Es gibt keine Stars, sondern 18 Spieler, die miteinander konkurrieren, aber sich auch gegenseitig tragen“, beschreibt Förster die hervorragende Chemie im Team. „Allerdings sind auch erst zwei Spiele vorbei. Wir müssen das über die gesamte Saison durchhalten, damit wir unser erklärtes Ziel, nach sechs Anläufen erstmals in die Playoffs zu kommen, auch erreichen“, mahnt der Coach.

Das Fehlen eines richtigen Centers mache seine Mannschaft durch Schnelligkeit und Aggressivität wett. „Wir sind quasi die Wiederbelebung des Göttinger Guard-Terrors“, erinnert Förster an das Spiel von John Patricks früherem BBL-Team.

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