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Wiedersehen mit alten Bekannten

Niedersachsenpokal im Kanupolo Wiedersehen mit alten Bekannten

KSNW Berlin bei den Damen und WSF Liblar bei den Herren heißen die Siegerteams bei der 29. Auflage des Niedersachsenpokals im Kanupolo. Der Göttinger Paddler-Club (GPC) hatte 54 Mannschaften im Freibad am Brauweg zu Gast, darunter sogar ein russisches Team.

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Tonie Lenz (Nummer 6) sitzt für den ACC Hamburg im Boot, hat im Göttinger Freibad am Brauweg aber doch ein Heimspiel. foto: Theodoro da Silva

Quelle: Alciro Theodoro da Silva

Göttingen. Üblicherweise nehmen rund 30 Mannschaften teil, doch diesmal wurde wegen des verlängerten Wochenendes mit dem 1. Mai am Montag aufgestockt: eine organisatorische Herausforderung für Johannes Frey und Co. vom GPC, denn damit tummelten sich an den drei Turniertagen 300 Kanupolospieler auf dem Freibadgelände, wo traditionell auch gezeltet wird. Trotzdem gehe es stets familiär zu, so Frey - die Kanupolospieler bilden eben eine große Familie.

„Es gab Kritik an den teilweise langen Pausen zwischen den Spielen, aber wir haben ja nur zwei Spielfelder“, sagte Frey im Hinblick auf die beiden Bassins im Bad. Nächstes Jahr löst sich das Problem von selbst, denn dann wird wieder auf zwei Tage und die geringere Teilnehmerzahl reduziert.

Aus Göttinger Sicht standen Ex-GPCerinnen im Fokus, die jetzt für andere Mannschaften starten. So zum Beispiel Margret Neher, die für das zweitplatzierte Team von KRM Essen ins Boot steigt - und wegen der Liebe nach Essen umgezogen ist. Ihr Freund, Nationalspieler Johan Driessen, der bei den Herren mit Essen Dritter wurde, ist Vater des gemeinsamen Sohnes Emil, der fünf Wochen alt ist.

„Ich habe mich gerade erst wieder ins Boot gesetzt“, berichtete Neher, die das Turnier im Hinblick auf ihre Göttinger Vergangenheit „mit einem lachenden und einem weinenden Auge“ erlebte. Die 30-Jährige, die als Assistenzärztin an der Uni-Klinik Essen tätig ist und ihr junges Team als Spielertrainerin anführt, hatte es nach dem Finale sehr eilig: „Emil hat Hunger.“

Zwei andere ehemalige GPCerinnen sind Katharina Kruse und Tonie Lenz, die für den drittplatzierten ACC Hamburg spielen. „Das schwerste Spiel war das gegen Göttingen“, sagte Kruse, die nach wie vor in der Leinestadt lebt. Nach Hamburg ist sie unter anderem wegen Lenz gegangen. „Ich bin ein ziemlicher Fan von ihr. Ich wollte noch was lernen, und das kann ich von Tonie am besten“, sagte die 26-Jährige. „Ich lebe jetzt in Hamburg, komme aber nach Hause“, sagte Lenz über ihren Auftritt am Brauweg.

Die Göttinger Damen, die sich im Neuaufbau befinden, belegten Platz sechs und zeigten durchaus ansprechende Leistungen, die Herren wurden Elfter. „Für uns ist es immer etwas schwierig, weil wir auch noch organisieren müssen“, sagte Frey. Doch das Wetter sei insbesondere am Sonntag „bombastisch“ gewesen, und so freut sich der GPC schon jetzt auf die 30. Auflage des Niedersachsenpokals. Mit Gästen aus Belgien, Dänemark oder den Niederlanden.

Die Russen sind für das Turnier sogar zwei Tage lang durchgefahren - aber was macht man nicht alles für die Familie...

Ergebnisse 29. Niedersachsenpokal
Damen: 1. KCNW Berlin, 2. KRM Essen, 3. ACC Hamburg, 4. PSC Coburg, 5. KG List Hannover, 6. Göttinger PC.
Herren: 1. WSF Liblar, 2. KCNW Berlin, 3. KRM Essen, 4. ACC Hamburg, 5. KG Wanderfalke Essen, 6. RSV Hannover... 11. Göttinger PC 1.
H erren LK 2: 1. KSV Havelbrüder Berlin 2, 2. KG List Hannover, 3. KV Kiel, 4. KRM Essen 2, 5. Michiel de Ruyter 3, 6. KC Leipzig... 8. GPC 2.
Jugend: 1. MKC Duisburg, 2. ESV LR Cottbus, 3. VK Berlin, 4. RSV Hannover, 5. KC Wetter, 6. Göttinger PC.
Schüler : 1. MKC Duisburg, 2. VK Berlin 1, 3. KG List Hannover, 4. KC Wetter, 5. KSV Glauchau, 6. VMW Berlin.
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