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Wietzendorf reist mit mulmigem Gefühl an

Handball-Verbandsliga Wietzendorf reist mit mulmigem Gefühl an

Dem TSV Wietzendorf ist schon vor der dritten Südniedersachsen-Reise in der laufenden Handball-Verbandsliga-Saison mulmig zumute. Am Sonnabend müssen die Gäste aus der Lüneburger Heide um 17.30 Uhr in der Halle „Auf der Klappe“ beim favorisierten TV Jahn Duderstadt antreten.

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Plesse-Hardenbergs Carsten Beyer (r.) lässt sich gegen Wietzendorf nicht aufhalten.

Quelle: Alciro Theodoro da Silva

Wietzendorf. Ein Fiasko erlebten die Schützlinge von Trainer Bernd Otte zu Saisonbeginn im Duell der Aufsteiger bei der 20:36- Niederlage bei der HSG Rhumetal. „So hoch habe ich in meiner Karriere noch nie verloren. Ich hoffe, dass dies unser schlechtestes Spiel in dieser Saison war“, erinnert sich Otte nur ungern an den Tiefpunkt. Doch es kam noch schlimmer. Vor knapp zwei Wochen handelte sich der TSV eine historische 14:42-Klatsche beim Spitzenreiter HSG Plesse-Hardenberg ein. Kein Wunder, dass Otte damals richtig sauer und völlig sprachlos war. Kopfschüttelnd und ohne Worte verschwand er schnellen Schrittes in der Kabine

Nach einem Jahr Verbandsliga-Abstinenz war der TSV zu Saisonbeginn mit 44:4-Punkten als Meister der Landesliga Lüneburg in die Verbandsliga zurückkehrt und spielt bisher eine solide Serie. Wie erwartet gab es bisher in der Fremde nicht viel Zählbares für die Otte-Truppezu holen. Einzig in Fuhlen ging man als Sieger vom Feld.

Wenn der TSV wie am vergangenen Sonnabend bei der unglücklichen 20:21-Niederlage gegen den SV Aue Liebenau aber einigermaßen auf der Höhe ist, dann spielt der aktuelle Neunte einen sehr kampfbetonten Handball mit einer aggressiven Deckung. Im Angriff liegen die Stärken der robusten Wietzendorfer im Rückraum. Insbesondere von den Halbpositionen mit Jannik Hestermann und Routinier Lars Worthmann kommt viel Druck. „Wir sind gut ins Spiel gekommen, haben aber vorne einfach viel zu viel liegen gelassen“, erinnert sich Otte noch an die Heimpleite gegen Liebenau. Dabei hielt der gut aufgelegte Wietzendörfer Keeper David Schöne seine Farben durch vier gehaltene Strafwürfe immer wieder im Spiel. Beim 14:15 in der 45. Minute gerieten die Gastgeber das erste Mal seit dem 0:1 wieder in Rückstand und agierten zu hektisch.

Fest steht: Sechs Siege, ein Remis, aber bereits elf Niederlagen stehen zur Zeit auf dem Konto des Teams aus der Lüneburger Heide. Bis zum zweiten April-Wochenende kann sich der kommende Gegner TV Jahn Duderstadt dann auf eine schöpferische Pause freuen, bevor die Liga zum Endspurt auf die Zielgerade einbiegt. Das mit Spannung erwartete Derby bei Spitzenreiter HSG Plesse-Hardenberg, das ursprünglich am 10. April in Nörten stattfinden sollte, soll aufgrund der größeren Kapazität der Bovender Sporthalle möglicherweise bereits am Sonnabend, 9. April, über die Bühne gehen.

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