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„Wir werden über uns hinauswachsen müssen“

Handball-Oberliga „Wir werden über uns hinauswachsen müssen“

Mit Spannung erwarten die Handball-Fans der Region das Oberliga-Kreisderby zwischen dem TV Jahn Duderstadt und der HG Rosdorf-Grone, das am morgigen Sonnabend um 18 Uhr in der Duderstädter Halle „Auf der Klappe“ angepfiffen wird. 

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Hoffnung auf Sieg: So ausgelassen feiern wie hier nach dem Erfolg gegen Northeim will die HG auch nach dem Derby in Duderstadt.

Quelle: Pförtner

Tageblatt-Mitarbeiter Felix Lang sprach mit den Trainern Frank Mai (TV Jahn) und Mirko Jaissle (HG) über das für die Anhänger beider Vereine brisanteste Match der Saison.

Tageblatt: Erwarten Sie ein enges Derby?
Mai: Ja. Schließlich liegen die beiden Teams nicht weit    auseinander, weder punktemäßig noch räumlich.
Jaissle: Ich erwarte eine tolles Handballspiel und eine extrem starke Heimmannschaft. Wir werden aber über uns hinauswachsen müssen, um in Duderstadt eine Chance zu haben. Wir wollen die Partie so lange es geht offen gestalten.
Freuen Sie sich auf das Spiel, das eine volle Halle und jede Menge Emotionen verspricht?
Mai: Natürlich. Die Halle wird hoffentlich voll besetzt sein, und Emotionen gehören dann einfach dazu.
Jaissle: Eine volle Halle ist auch für uns eine tolle Sache. Die Jungs hatten leider bisher nicht so oft die Möglichkeit, vor mehreren 100 Zuschauern zu spielen. Deshalb freuen auch wir uns auf ein großes Publikum. Die Emotionen halten sich in Grenzen, da wir Außenseiter sind und nichts zu verlieren haben.
Was wird ausschlaggebend für den Spielausgang sein?
Mai: Körperliche und geistige Frische: Wer kann besser mit der Derby-Situation umgehen? Handballerisch wird die Tagesform entscheiden – und die bessere Defensive.
Jaissle: Das glaube ich auch: Wer die bessere Abwehr stellt, wird das Spiel wohl gewinnen. Duderstadt hat eine Mannschaft mit Drittliga-Erfahrung. Da wird es ganz schwer, zu einfachen Toren zu kommen. Nur wenn wir unsere Fehlerquote niedrig halten, haben wir eine Chance.
Gibt es personelle Probleme?
Mai: Mit Jannis Grisanovs und Jan Knöchel sind zwei Rückraumspieler verletzt, mit Alexander Kornrumpf ein Allrounder.
Jaissle: Marlon Krebs fällt mehrerere Wochen mit Bänderriss aus.
Worin sehen Sie Stärken und Schwächen des Gegners?
Mai: Die Stärken der HG liegen im  Rückraumspiel um die zentrale Figur Hubertus Brandes und Linksaußen Aaron Frölich. Über Schwächen des Gegners äußere ich mich nicht. Wenn es welche gibt, werde ich versuchen, sie auszunutzen.
Jaissle: In der Abwehr verfügt Duderstadt mit Christian Wedemeyer über den wohl besten Torhüter der Liga, davor arbeitet ein von Mathias Heim organisierter Abwehrriegel, der nur schwer zu knacken ist. Im Angriff ist das Team auf jeder Position mit drittligaerfahrenen Spielern besetzt und zählt zurecht zu den Top-Meisterschaftskandidaten. Über die Schwächen möchte auch ich nicht reden, sonst könnten wir uns das Spiel ja sparen.

Wo wird Ihr Gegner am Ende der Saison stehen?
Mai:  Die HG hat eine gute Entwicklung genommen, spielt schnell und kombinationsreich. Das wird sie auf einen einstelligen Tabellenplatz führen.
Jaissle: Wenn die Duderstädter von Verletzungen verschont bleiben, werden Sie unter den Top-Drei landen. Mit der Mannschaft müssten sie aber eigentlich wieder aufsteigen.
Wen haben Sie im Titelkampf ganz oben auf der Liste?
Mai: Hameln
Jaissle: Duderstadt, Hameln und Lehrte.

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