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Young Masters League Chance für den Nachwuchs

31. Burgturnier Young Masters League Chance für den Nachwuchs

Vor allem zwei neue Elemente sollen das morgen beginnende internationale Reitturnier in Nörten-Hardenberg zukunftssicher machen, erklärten die Organisationsleiter Carl Graf von Hardenberg und Kaspar Funke auf der gestrigen Pressekonferenz: die Einbeziehung der Young Masters League und der Klassika-Ausstellung ins Burgturnier.

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Vorfreude auf das 31. Burgturnier: Carl Graf von Hardenberg, Pit Krautwig (Sportlicher Leiter), Hanjo M. Waterkamp (Gothaer Versicherungen), Guido Römermann (Autuhaus Raith)., Mario Stevens, Mylène Diederichsmeier, Heinrich-Herrmann Engemann (von links).

Quelle: Swen Pförtner

In den nächsten Tagen wird sich erweisen, ob sich der Einfluss Carl Graf von Hardenbergs bis auf die Naturgewalten erstreckt. „Das ist der letzte Regentropfen, der bis zum Wochenende gefallen ist“, stellte er mit entschlossener Miene fest, als sich kurz nach einem Regenschauer die ersten Sonnenstrahlen   über dem Hardenberg Burghotel zeigten. Illustre Gäste hatten die Organisatoren eingeladen, um die zahlreich erschienenen Sponsoren und Medienvertreter auf das von Donnerstag bis Sonntag laufende 31. Burgturnier einzustimmen. Neben Disziplin-Bundestrainer Heinrich-Herrmann Engemann saßen die deutschen Nachwuchshoffnungen der Springreiter, Mylène Diederichsmeier und Mario Stevens auf dem Podium.

Diederichsmeier, Deutsche Meisterin der Springreiterinnen 2002 und Vizeeuropameisterin mit der Mannschaft 1998, geht in Nörten mit vier Nachwuchspferden an den Start, da sie ihr erfahrenstes Pferd nach Krankheit und Verletzung in die Zucht gegeben hat. „Sie sind noch nicht so weit, um konstant auf hohem Niveau zu gehen. Sie sind aber alle sehr vielversprechend und auch beim Burgturnier sicher für eine Überraschung gut. Ich glaube, mit ihnen habe ich eine gute Zukunft vor mir“, sagte die 31-jährige.

Auch Mario Stevens, bei den Jungen Reitern Deutscher Meister 2002 sowie Europameister mit dem Team 2003 und schon im vergangenen Jahr in  Nörten sehr erfolgreich, hat sich für das Wochenende viel vorgenommen. Zwar ließ er sich von Kaspar Funke nicht dazu verleiten, den Gewinn der Goldenen Peitsche als Ziel auszugeben, doch „irgendeine goldene Schleife will ich schon“, unterstrich der 26-Jährige.

Motivationsloch schließen

Engemann erläuterte ausführlich die Bedeutung der in diesem Jahr neu installierten Young Masters League. Der Hardenberg ist die siebte von zwölf Stationen der Serie, bei der sich ehrgeizige Nachwuchsreiter bis 25 Jahre für das Finale im Dezember in Frankfurt/Main qualifizieren können. „Begabte Reiter fallen, wenn sie nicht mehr bei den Junioren starten können, bislang in ein Loch und geben oft frustriert auf, weil sie meistens noch nicht soweit sind, sich gegen die Routiniers zu behaupten. Durch die neue Serie schließen wir die Lücke, da sich diese Reiter jetzt auf großen internationalen Turnieren mit Gleichaltrigen messen und sich so weiter entwickeln können.“ Funke will die Stationen der Young Master League in den nächsten Jahren auf ganz Europa ausdehnen. Für das Burgturnier als festem Bestandteil der Serie sieht er darin eine große Chance, sich auch in Zukunft als bedeutender Faktor der deutschen und internationalen Szene zu etablieren.

Für Carl Graf Hardenberg ist die erstmalige Integration der Klassika, Ausstellung rund um Gartenkunst, Wohnkultur und Lebensart, ins Turnier ein weiteres zukunftssicherndes Element. Die Anmeldung von 80 Ausstellern belege die Schlüssigkeit des Konzepts.

Dass das Burgturnier, das vor der offiziellen Eröffnung am Donnerstag mit zwei Qualifikations-Prüfungen für Reiter aus der Region bereits am heutigen Mittwoch (18 und 19 Uhr) beginnt, nichts von seiner Faszination und Bedeutung verloren habe, belege, so Funke, das anhaltende Interesse des Fernsehens an Übertragungen sowie die Konstanz der Sponsoren trotz der Wirtschaftskrise. Auch bei den Zuschauerzahlen sei nicht mit einem Einbruch zu rechnen. „Der Vorverkauf ist sehr gut gelaufen. Das hatten wir so nicht erwartet“, gestand Graf Hardenberg. „Es sind aber noch für alle Tage Karten zu bekommen“, fügte er hinzu.

Von Michael Geisendorf

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