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„Zehn Minuten fehlen zum Spitzenteam“

2. Damenbasketball-Bundesliga „Zehn Minuten fehlen zum Spitzenteam“

Die Veilchen-Ladies der BG 74 können die Tür zu den Playoffs der 2. Damenbasketball-Bundesliga weit aufstoßen. Voraussetzung ist ein Sieg gegen das Wolfpack Wolfenbüttel am Sonntag um 16 Uhr in der FKG-Halle. Und so fordert Trainer Hermann Paar klipp und klar: „Wir müssen dieses Spiel gewinnen.“

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Die 19-jährige Veilchen-Lady Jenny Crowder hat sich prächtig entwickelt.

Quelle: Pförtner

Göttingen. Mit einem Heimerfolg würden die Göttingerinnen mit den drittplatzierten Gästen gleichziehen und sich etwas Luft im Rennen um die Meisterrunde verschaffen. Aktuell trennt den Tabellenvierten aus der Leinestadt gerade einmal ein Sieg vom siebten Rang. Auch den direkten Vergleich gegen Wolfenbüttel, das von der Ex-Göttingerin Hanna Ballhaus trainiert wird, können die Veilchen-Ladies nach der knappen 40:49-Hinspielpleite noch ins Auge fassen.

Für Paar zählen zunächst aber die blanken zwei Punkte. „Das wird schwierig genug“, mahnt der Saarländer, der den drei Topakteurinnen im Wolfsrudel das Fell über die Ohren ziehen will. Alphawölfin Raelyn Price ist die dominierende Centerin der Liga. Die durchschnittlich erzielten 14,6 Punkte der US-Amerikanerin sind beachtlich, die 11,6 gepflückten Rebounds einsame Spitze. „Gegen ihre Physis und Aggressivität müssen wir ankommen.

Im Hinspiel haben wir das nicht geschafft“, sagt Paar. Als nächstes folgt auf seiner Liste die nachverpflichtete Flügelspielerin Lakevia Boykin (13,4 Punkte) – nicht verwandt mit Ruben und Jamal Boykin. Sie ist eine „sehr robuste Amerikanerin, die werfen und zum Korb ziehen kann“. Und dann wäre da noch Klaudia Grudzien.

Die ehemalige Veilchen-Lady ist nach wie vor eine feste Größe in Wolfenbüttel, bringt es auf ordentliche 11,1 Punkte und 7,4 Rebounds. Der BG-Coach stellt klar: „Gegen dieses Trio ist unsere Teamverteidigung gefragt. Wir haben gezeigt, dass wir das können.“

Aber auch das Gegenteil haben die Göttingerinnen schon unter Beweis gestellt. Zuletzt brachen sie in Neuss im Schlussviertel ein. Die Konstanz der Rheinländerinnen und die des enteilten Tabellenführers Hannover geht der BG ab. „Uns fehlen zehn Minuten pro Spiel, um ein richtiges Spitzenteam zu sein“, schätzt Paar.

Der 61-Jährige ist aber zuversichtlich: „Die Mädchen machen wirklich große Fortschritte und haben im Training eine tolle Reaktion auf die Niederlage in Neuss gezeigt. Außerdem darf nicht vergessen werden, dass wir noch extrem jung sind. Vera König und Jenny Crowder beispielsweise sind erst 19 Jahre alt. Einzig Katarina Flasarova ist richtig erfahren.“

Sie ist es auch, die das Angriffsspiel der Gastgeberinnen lenken muss. „Schnell, entscheidungsfreudig, aber im richtigen Moment auch geduldig“, lautet dabei Paars Devise gegen einen Kontrahenten, der häufig mit einer Raumverteidigung agiert.

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Von Redakteur Rupert Fabig

05.12.2016 - 09:24 Uhr

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