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Zeitreise in den Wilden Westen

17. Western-Reitturnier Zeitreise in den Wilden Westen

Es hat ein bisschen was von einer kleinen Zeitreise gehabt. Beim 17. Westernreitturnier des Reit- und Fahrvereins Gieboldehausen fühlte man sich ein Stück weit in die Vergangenheit zurückversetzt - in die Ära der Cowboys und Countrymusik.

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Westernreiten in Gieboldehausen.

Quelle: Richter

Gieboldehausen. Auf der Anlage „Am Kälberboy“ schallte einem schon aus der Ferne Musik einer vergangenen Zeit entgegen. Die Reiterinnen und Reiter - rund 100 nahmen diesmal an den Wochenend-Wettkämpfen teil - waren stilecht mit Hut, Jeans und Stiefeln gekleidet. „Das ist vorgeschrieben“, erklärte Pressewartin Janina Gerhardy, die ebenso wie Jolina und Laura Schmidt sowie Alina Döring für den Ausrichterverein im Sattel saßen. Nur bei extremer Hitze - die zum Glück nicht herrschte - sei eine Marscherleichterung, sprich auch das Tragen kurzärmeliger Hemden erlaubt, sagte Gerhardy.

Auszeichnung und Bestätigung

Viele der auswärtigen Starter, die nicht nur aus Niedersachsen, sondern auch aus Hessen, Sachsen-Anhalt und Thüringen angereist waren, sind quasi Stammgäste, kommen sie doch Jahr für Jahr wieder nach Gieboldehausen. „Das ist für uns natürlich eine Auszeichnung und schöne Bestätigung“, freute sich Gerhardy.

Um Sportlern und Zuschauern etwas Neues zu bieten, hatten die Organisatoren bei der 17. Auflage erstmals die „Greenhorse“-Wettbewerbe, bei denen nur Turnier-unerfahrene Pferde starten durften, mit in das Programm genommen. „Da es dabei keine Altersbeschränkung gibt, haben auch ältere Pferde dabei die Chance, zu üben“, erklärte die 1. Vorsitzende Bettina Borchard-Schnippert, während am Meldestellen-Häuschen hinter ihr kleine Amerika-Flaggen im Wind flatterten.

Keinen Meldungen für "Horse-Dog-Trail"

Bei der Sonderprüfung „Freestyle Ranch Riding“ herrschte besonders ausgelassene Stimmung. Gewinnerin Antonia Bense ritt ohne Sattel und konnte sich im stilechten Dirndl an bayrischen Klängen erfreuen. Die „Horse-Dog-Trail“-Prüfung, bei der Reiter, Pferd und Hund gemeinsam einen Parcours durchqueren müssen, fiel aus. „Leider hat es keine Meldungen gegeben“, bedauerte Borchard-Schnippert.

Manfred Borchard - der mit seinem gelben Hemd, passendem farblichen Hut und breiter Gürtelschnalle selber einem Western entsprungen zu sein schien - von der Turnierleitung behielt mit seinen rund 30 Helfern stets den Überblick. „Der Aufbau hat zwei Tage gedauert, aber beim Abbauen sind wir inzwischen fix geworden. Der dauert nur noch 45 Minuten. Das macht die Erfahrung“, schmunzelte er.

www.westernreiter.com/turniersport-ergebnisse

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