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Ziel: „Deutlich höhere Mittel“ für Jugendarbeit

Versammlung des Handball-Fördervereins Ziel: „Deutlich höhere Mittel“ für Jugendarbeit

Ekkehard Loest erhofft sich in der Zukunft mehr Unterstützung durch den Handball-Förderverein als bisher. Der Leiter der Handball-Abteilung des TV Jahn Duderstadt betonte in der Jahreshauptversammlung des Fördervereins, die sportlichen Ziele ließen sich nicht ohne die entsprechende Geldaufwendungen realisieren. Loest: „Wir müssen deutlich höhere Mittel in den Förderverein und damit auch in unsere Jugendarbeit bekommen.“

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Auf den Nachwuchs setzt der Förderverein: Valentin Grolig aus der Landesliga-B-Jugendmannschaft der JSG Duderstadt-Rollshausen zählt zu den hoffnungsvollsten Talenten des TV Jahn.

Quelle: Walliser

Einen Ansatzpunkt für eine stärkere Förderung der heimischen Handballtalente sieht Loest, der neben der Handballsparte des TV Jahn auch die JSG Duderstadt-Rollshausen leitet, bei den Übungsleitern. Diese sollten bei den Eltern ihrer Spieler verstärkt um Spenden für den oder gar für den Beitritt zum Förderkreis werben, appellierte Loest. Darüber hinaus sollten aber auch die Trainer gut ausgebildet werden, damit sie die Kinder und Jugendlichen sportlich optimal fordern und fördern könnten. Wichtig sei dabei, ergänzte Loests Amtsvorgänger Karl Kayser, dass die Nachwuchshandballer auf dem Weg von der E- in die A-Jugend möglichst durchgängig von dem selben Toptrainer betreut würden. So sei einmal der Höhenflug eingeleitet worden, der die Herrenmannschaft des TV Jahn bis in die 2. Bundesliga führte.

Derzeit spielt die Jahn-Sieben bekanntlich in der 3. Liga. Deren Saisonziel ist, wie Rüdiger Anhuef, der Geschäftsführer der Duderstädter Handball Marketing GmbH, in der Jahreshauptversammlung erläuterte, eindeutig der Klassenerhalt. „Die letzten fünf Plätze sind schon Abstiegsplätze, das kann im Saisonverlauf eine knappe Sache werden“, meinte Anhuef. Da das zurückliegende Spieljahr wirtschaftlich gut verlaufen sei und 16 neue Sponsoren gewonnen worden seien, berichtete der Geschäftsführer, habe die GmbH den Kader verstärken können und die Basis für den sportlichen Erfolg gelegt: „Wir haben eine gute Mannschaft, die es mit jedem Gegner aufnehmen kann.“

Ähnliches gilt für die Jahn-Reserve, die in dieser Saison als Aufsteiger in der Landesliga mitmischt. „Das darf aber nicht das Ziel sein“, unterstrich Loest, der die zweite Garnitur persönlich trainiert und in den nächsten zwei Jahren noch eine weitere Spielklasse nach oben bringen will. Mit einer Verbandsliga-Truppe könne der TV Jahn jungen, mit Entwicklungspotenzial für höhere Aufgaben ausgestatteten Spielern von außerhalb eine zusätzliche Perspektive und Motivation für einen Vereinswechsel nach Duderstadt bieten. In diesem Zusammenhang müsse man aber auch dafür sorgen, dass künftig die beiden ältesten Nachwuchsteams des Klubs mindestens in der Landesliga um Punkte spielten, forderte Loest.
Der Förderverein, versicherte dessen Schatzmeister Jürgen Wüstefeld, wolle zur Verwirklichung dieser Ziele beitragen. Allerdings sei die Zahl der Förderer im vergangenen Jahr um zwei auf jetzt 47 gesunken, bedauerte er. Um so mehr komme es darauf an, sich um neue Mitglieder und auch verstärkt um „Sponsoring mit kleinen Summen“ zu bemühen, „weil uns jede 30 oder 50 Euro weiterhelfen.“ Wüstefeld und seine Vorstandskollegen wurden auf Antrag der Kassenprüfer Thorsten Feike und Heinz Jensen für das abgelaufene Rechnungsjahr entlastet. Mit Karl-Heinz Pohl wurde anstelle von Feike ein neuer Kassenprüfer gewählt.

Von Michael Bohl

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