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Hurricane Hannah ist zurück

Paralympics Hurricane Hannah ist zurück

Am Freitag fegt ein Wirbelsturm durch Rio. Genauer gesagt durch das Olympia-Stadion. Hannah Cockroft war bei den Paralympics in London eine der meistgefeierten Leichtathletinnen. Die Briten feierten ihre Rollstuhlrennen fahrende Landfrau enthusiastisch, und „Hurricane Hannah“ – so Cockrofts Spitzname - schenkte den sportbegeisterten Fans zwei Goldmedaillen.

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Hannah Cockroft bei den Paralympics in London.

Quelle: dpa

Rio. In Rio erzählt Publikumsliebling Cockroft jedoch auch eine andere Geschichte. Sie will an ihre jüngst verstorbene Freundin Tahlia Banks erinnern. Es ist Tradition bei der 24-jährigen extrovertierten Top-Athletin, dass sie ihren Rollstühlen Namen gibt. Es helfe ihr, so die oft endlos erscheinenden Stunden des Trainings zu überstehen. In Rio trägt ihr Sportgefährt den Spitznamen ihrer Freundin: Tinker.

Aktuell ist die seit ihrer Kindheit wegen einer Querschnittslähmung im Rollstuhl sitzende Cockroft in der Startklasse T34 über 100, 400 und 800 Meter kaum zu bezwingen. Zwar verlor die Weltrekordlerin im September 2015 erstmals nach siebenjähriger Siegesserie, doch die Deutsch sprechende Britin spornte dies nur an und gewann bei der WM in Doha dreifach Gold. Diesen Triumph will sie nun in Rio wiederholen, gemeinsam mit Tinka. „Ich habe eine meiner besten Freundinnen verloren. Hoffentlich kann sie die Ziellinie in Rio gemeinsam mit mir überqueren“, sagt Cockroft.

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06.12.2016 - 09:15 Uhr

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