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Gold für Beatrice Vio

Fechten Gold für Beatrice Vio

Endlich hat sich für Beatrice Vio ihr Paralympics-Traum erfüllt. In Rio durfte die 19-jährige italienische Rollstuhlfechterin ihr Talent beweisen, und sie enttäuschte nicht. Im Einzel gewann die vierfach unterarm- und unterschenkelamputierte Florettfechterin die Goldmedaille.

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Vor den Spielen 2012 in London war sie schon die beste italienische Fechterin, doch noch von ihrem italienischen paralympischen Komitee ausgebremst worden. Der Verband hatte es der damals Zwölfjährigen nicht gestattet, an der Paralympics-Qualifikation teilzunehmen.

„Ich habe ja in London schon ein wenig von der Atmosphäre mitbekommen, als ich die Fackel ein paar hundert Meter tragen durfte. Jetzt aber als Athlet dabei zu sein, ist unglaublich aufregend. Ich bin überglücklich“, sagte Vio. Dass sie 2012 die Fackel tragen durfte, hatte sie dem Engagement ihrer Landsleute zu verdanken. Die Geschichte der kleinen Vio ging war damals durch die Medien gegangen und bewegte die Herzen der Italiener. Im Alter von elf Jahren wurden ihr nach einer schweren Meningitis-Erkrankung beide Unterarme und Unterschenkel amputiert. An Vios Willen und Ehrgeiz änderte das nichts und sie wollte unbedingt nach London. Aufgefordert von mehreren Tageszeitungen schrieben die Italiener E-Mails an das Internationale Paralympische Komitee (IPC). Vio bekam einen Platz als Fackel-Trägerin und trug das Feuer gut 200 Meter durch den Stadtteil Westminster. Vom Picadilly Circus hinunter in Richtung Themse zu Craig‘s Court. In Rio war sie endlich Feuer und Flamme für ihren Sport, und es ist sehr wahrscheinlich, dass sie ihren Paralympics-Traum noch viele Jahre weiter träumen kann.

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26.09.2016 - 14:57 Uhr

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