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Sensibles Thema: Rio und die Sicherheit

Elter sieht überall Sicherheitskräfte Sensibles Thema: Rio und die Sicherheit

Das Thema Sicherheit hat Olympia-Tourist Heinz-Willi Elter vor Beginn seiner Reise nach Rio de Janeiro kräftig beschäftigt. Vor Ort sind seine Sorgen weitestgehend ausgeräumt, einige Befürchtungen seien jedoch weiter präsent.

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Quelle: r

Rio/Göttingen. „Eine Woche vor unserer Abreise zu den Spielen hat mir mein Sohn einen Artikel zur Sicherheitslage in Rio gegeben. Die Überschrift lautete Willkommen in der Hölle! Wir haben uns dann mit gemischten Gefühlen auf die Reise nach Rio gemacht“, berichtet Elter. In der brasilianischen Metropolregion Rio de Janeiro und ihren fast 12 Millionen Einwohnern angekommen, seien seine Sorgen jedoch recht schnell verflogen. Ein Grund dafür sei das enorme Aufgebot an Sicherheitskräften. Militär und Polizei seien im Straßenbild sehr präsent. Elter berichtet von Polizeiautos an jeder Straßenkreuzung und Sicherheitskräften auf den Straßen, vor den Sportstätten und den Zufahrtswegen zu den Olympia-Arenen.

„Es wurden 85.000 Sicherheitskräfte zusätzlich nach Rio abgestellt. Zudem wurden die Sicherheitsstandards an den Gebäuden erhöht. Das sehe ich auf dem Weg von unserer Unterkunft in einer Parallelstraße zur Küstenstraße an der Copacabana. Viele Fensterläden sind mit Metallrollläden gesichert, zudem gibt es hohe Zäune mit Spitzen, Stacheldraht oder Glasscherben“, beschreibt Elter.

Dass er allerdings doch ein wenig fahrlässig agierte, darauf haben ihn an den ersten Tagen gleich mehrere Brasilianer hingewiesen. „Ich solle meinen Fotoapparat nicht so offen tragen, denn diese würden oft geklaut. Befürchtungen sind also weiter täglich Realität, auch wenn die zusätzlichen Sicherheitskräfte die Sicherheitslage in der Stadt, an den Sportstätten oder in den Transportsystemen wie Metro oder Bus grundsätzlich zum Positiven verändert haben“, sagt der 67-Jährige.

Oft denke Elter an die Zeit nach den Spielen. „Rio war die Stadt mit der höchsten Kriminalität weltweit. Der Sicherheitsstandard wird nicht aufrecht erhalten. Dann heißt es also bald wieder: Willkommen in der Hölle!“bam

Heinz-Willi Elter verfolgt zum fünften Mal in Folge die Olympischen Sommerspiele live vor Ort. In unregelmäßigen Abständen berichtet er im Göttinger Tageblatt von seinen Erlebnissen.

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