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Marianne Buggenhagen hört auf

Mehr als 200 Medaillen Marianne Buggenhagen hört auf

Heute heißt es, sich tief für die Grande Dame verneigen: Nach mehr als 200 Medaillen und zahlreichen Auszeichnungen, unter anderem das Bundesverdienstkreuz, sagt Marianne Buggenhagen Servus.

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Marianne Buggenhagen

Quelle: dpa (Archivbild)

Rio de Janeiro. Bei ihren siebten Paralympics steht Deutschlands erfolgreichste Leichtathletin, nach der sogar zwei Schulen in Darlingerode/Harz und Berlin benannt sind, am Sonnabend im Olympia-Stadion ein letztes Mal beim Diskuswerfen im Ring. Die Chancen stehen nicht schlecht, dass die mit 63 Jahren älteste deutsche Teilnehmerin ihre Medaillensammlung um weiteres Edelmetall erweitert.

 

Auf ihrer Homepage hat sie all ihre Erfolge fein säuberlich aufgelistet. So kommt sie auf 61 Medaillen bei Europa- und Weltmeisterschaften sowie paralympischen Spielen. Davon sind 40 Goldmedaillen - 23 bei Weltmeisterschaften, neun bei den Paralympics und acht bei Europameisterschaften. Nationale Titel hat sie aufgehört zu zählen. Laut ihres Fleyers für die überarbeitete Biografie „Schweres Schicksal? Leichtathletin!“ sind es mehr als 150.

 

Es war der Sport, der ihr nach ihrem Schicksalsschlag Lebensmut gab. Drastische Worte findet sie in ihrer Autobiografie: „Wenn ich den Sport nicht gehabt hätte, wäre ich im Pflegeheim gelandet oder asozial geworden", ist in „Ich bin von Kopf bis Fuß auf Leben eingestellt“ zu lesen. Es war 1976 als als aus einem harmlos erscheinenden Bandscheibenvorfall eine Querschnittslähmung wurde.

 

In Rio möchte sie 24 Meter werfen und sagt: „Damit wird man nicht Vierter.“ Doch egal wie ihr am Sonnabend um 15.10 Uhr deutscher Zeit beginnender Diskuswurf-Wettkampf endet. Wenn der Vorhang fällt, und die Grande Dame die Bühne verlässt, sind ihr Standing Ovations sicher.

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03.12.2016 - 09:34 Uhr

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