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Mehr Zuschauer als bei Olympia

Paralympics in Rio Mehr Zuschauer als bei Olympia

Die Paralympics sind in den Herzen der Brasilianer angekommen. Zu Zehntausenden strömen die Menschen fröhlich und bunt gekleidet in die Arenen. „Bom Dias“, ruft eine auf einem Tennisrichter-ähnlichen Hochstuhl sitzende freiwillige Helferin den Menschen zu. „Bom Dias“ hallt es aus hunderten Kehlen zurück. Der Olympia-Park im neuen Stadtteil Barra ist dabei sogar besser besucht als bei den Olympischen Spielen. Es sind vor allem Familien mit Kindern, die den Olympia-Park in einen bunten Strom verwandeln.

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Besucher überqueren eine Brücke zum olympischen Park in Rio. Der Zuspruch zu den Paralympics ist größer als zu den Olympischen Spielen.

Quelle: dpa

Rio. Proppevoll und mit enorm langen Schlagen präsentierte sich das neue, weiträumige Eingangsareal mit seinem bisweilen wackeligen Pflaster besonders am Sonnabendmorgen. 167000 Eintrittskarten waren bis Freitag für die Sonnabend-Veranstaltungen im Olympia-Park verkauft worden. „Unser bester Tag im Olympia-Park überhaupt. Das liegt sogar über unserem besucherstärksten Tag bei den Olympischen Spielen“, sagte Mario Andrada vom Organisationskomitee.

 

Die anfängliche Zurückhaltung der Brasilianer beim Ticketkauf ist in eine Euphorie umgeschlagen. Bis Ende der Woche waren 1,8 Millionen der 2,4 Millionen zur Verfügung stehender Eintrittskarten verkauft worden. Und das Interesse nimmt weiter zu, wie das Organisationskomitee sagt. Doch warum nun der plötzliche Run auf die Tickets? Viele Menschen seien nicht bei den Olympischen Spielen gewesen und würden nun ihre zweite Chancen ergreifen, die Sportstätten zu sehen. Zudem seien während Olympia Schulferien gewesen, in denen die Kinder mit ihren Eltern weggefahren sind. Rio ist anscheinend auf bestem Wege all das aufzuholen, was es während der Olympischen Spiele verpasst hat.

 

So strömen die Besucher abends mit strahlenden Gesichtern und geprägt von emotionalen Ereignissen wieder durch die Tore hinaus in ihre Stadt. Und auch die Verabschiedung ist fröhlich: Wer will, bekommt von den im Vergleich zu London zwar sehr wenigen, dafür aber sehr hilfsbereiten freiwilligen Helfern sogar eine kostenlose Umarmung. Dann heißt es boa noite – gute Nacht, Rio.

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