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Wulff verabschiedet Techniker, Näder trägt die Fackel

Werkstätten öffnen Wulff verabschiedet Techniker, Näder trägt die Fackel

Mittwoch wird auf den vier höchsten Bergen der britischen Insel das paralympische Feuer entfacht. Für die Orthopädie-Techniker des Duderstädter Medizin-Technik-Unternehmens Ottobock hat das Abenteuer Paralympics schon begonnen. Am Mittwoch öffnen die „Böcke“, wie die Duderstädter genannt werden, ihre Werkstatt am Rande des paralympischen Dorfs. 

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Informiert sich im Science-Center, bevor sie die Techniker verabschiedet: Bettina Wulff.

Quelle: dpa

Göttingen. Bettina Wulff, die Ehefrau von Ex-Bundespräsident Christian Wulff und Paralympics-Botschafterin des Orthopädie-Technik-Weltmarktführers, hat die Crew des Unternehmens vergangene Woche im Science-Center Berlin offiziell verabschiedet. Ottobock entsendet 78 Orthopädie-Techniker aus 20 Ländern.

Das Equipment ist beeindruckend: Der letzte Lkw, mit denen die rund 13,7 Tonnen Werkstattausrüstung und 15 000 Ersatzteile auf die Insel transportiert wurden, verließ Duderstadt am Sonnabend.

„Die Phase vor Beginn der Wettkämpfe ist immer sehr arbeitsintensiv. Viele Athleten kommen, um sich vor ihren Wettkämpfen technisch noch einmal durchchecken zu lassen und so die Funktionsfähigkeit der Sportgeräte für die Wettkämpfe sicherzustellen“, sagt Rüdiger Herzog von der Ottobock-Unternehmenskommunikation. Mit Beginn der Wettkämpfe, werde es neun weitere Werkstätten direkt an den Austragungsorten geben. Dort werden kurzfristige Reparaturen ermöglicht.

4200 Athleten aus 160 Nationen erwartet

Die Techniker sind im Zwei-Schicht-System für die Athleten im Einsatz. Auf etwa 1000 Quadratmetern stehen die Techniker den Athleten in der Hauptwerkstatt täglich zwischen 7 und 23 Uhr zur Verfügung. Die Mehrzahl der Ottobock-Fachmänner hat bereits Paralympics-Erfahrungen gesammelt, denn das Duderstädter Unternehmen ist bereits seit den Paralympics 1988 in Seoul technischer Dienstleister der mittlerweile zweitgrößten Sportveranstaltung der Welt. In London werden 4200 Athleten aus 160 Nationen erwartet.

Mit Beginn der Paralympics ist auch Hans Georg Näder in London. Wie bereits in Peking 2008 wird der Ottobock-Chef wieder die paralympische Fackel ein paar Meter auf dem Weg ins Stadion tragen. Dann wird das Feuer schon eine Woche quer durch Groß Britannien hinter sich haben – von den hohen Gipfeln hinunter nach Stoke Mandeville. Dort wurde 1948 erstmals der Vorgänger der Paralympics ausgetragen. Am Geburtsort der paralympischen Bewegung sollen die vier Flammen vereint werden. Die paralympische Fackel soll dann binnen 24 Stunden den Weg zur Eröffnungsfeier ins Londoner Olympiastadion finden.

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