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1500 Fans feiern bei Teampräsentation der BG 74 enthusiastisch ihre Stars

Basketball-Bundesliga 1500 Fans feiern bei Teampräsentation der BG 74 enthusiastisch ihre Stars

Keine Frage, die Außendarstellung der BG-Basketballer ist noch professioneller geworden, und das Interesse der Fans beachtlich. Mehr als 1500 verfolgten gestern in der Lokhalle die stimmungsvolle, unterhaltsame Show, in deren Rahmen die drei neuformierten Bundesliga-Teams vorgestellt wurden: Damen, Herren sowie NBBL-Nachwuchsteam von BG und ASC.

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Stellten sich den Fans vor: Spieler der BG 74

Quelle: Theodoro da Silva

Göttingen ist die Basketball-Hauptstadt Deutschlands", behauptete Moderator Andreas Lindemeier, der gewohnt souverän durch die einstündige, mit sattem Sound und originellen Lichteffekten gespickte Show führte und es prächtig verstand, die ohnehin gute Stimmung der Besucher weiter anzuheizen. "Nur hier spielen drei Teams in der 1. Liga", lautet seine Erklärung. "Die Veilchen blühen prächtig."

Bevor sich die Bundesliga-Damen und Herren - einzeln und ausführlich vorgestellt - auf der Lokhallen-Bühne präsentieren durften, waren die hoffnungsvollen Nachwuchskräfte an der Reihe: die Perspektivspielerinnen für die Damen und das in der Nachwuchsbasketball-Bundesliga spielende U-19-Team Göttingen von Headcoach Martin Lindemeier.

Nachdem die Hip-Hop-Show des Göttinger Dance Teams um Patrick Decavele etlichen Zuschauer in Körper und Beine gefahren war, sorgte das Jugendorchester Friedland mit einem originellen Klassik-Vortrag für Begeisterung: im Stil eines Schattenspiels in einem halbdurchsichtigen Würfel, der sich nach einigen Minuten hob und den Blick auf das Orchester freigab.

Die BG-Damen warteten bei ihrer Präsentation mit einer frischen Neuverpflichtung auf. Die 1,96 Meter lange US-Amerikanerin Alisha Jarrett soll die Veilchen unter den Körben verstärken. Die 31-Jährige, im Hauptberuf Center-Managerin in Northeim, war schon in der vorigen Saison kurz im Kader.

Bei den Herren bekamen neben BG-Urgestein Marco Grimaldi und Stimmungskanone Clif Brown (Patrick: "Ich habe noch nie ein solches Energiebündel gesehen") die Rückkehrer Kyle Bailey und Peer Wente den meisten Beifall. "Es ist großartig, wieder hier zu sein", strahlte der nach der Show von Autogrammjägern umlagerte Bailey, und Wente, nach sieben Jahren BG zuletzt zwei Serien in Heidelberg, machte aus seiner Begeisterung, wider in Göttingen zu sein, keinen Hehl: "Damals in der zweiten Liga und jetzt in der ersten - das sind zwei Welten. Es ist unglaublich, was sich hier entwickelt hat. Es ist alles viel professioneller geworden, und auch das Team hat eine ganz andere Qualität. Welche Rolle ich spielen werde, weiß ich noch nicht. Ich bin da völlig erwartungsfrei, glaube aber schon, dass meine Qualitäten immer noch gefragt sind."

Chris Oliver schwer verletzt

Zwei Tage vor der Teampräsentation hatte das neu formierte Herren-Team bereits seine Konkurrenzfähigkeit unter Beweis gestellt. Ein inoffizielles Trainingsspiel gegen den Erstliga-Rivalen EnBW Ludwigsburg entschieden die Veilchen durch einen Dreier von Ben Jacobson in letzter Sekunde mit 85:84 für sich. Trainer John Patrick lobte Intensität und hohes Tempo der Partie, war allerdings mit der Konzentration in der Defensive noch nicht zufrieden. Topscorer bei der BG waren die Neulinge Clif Brown (22 Punkte) und Jason Miller (17).

Überschattet wurde der Sieg von der schweren Verletzung von Chris Oliver, der unglücklich umgeknickt war. "Wir haben noch keine genaue Diagnose. Wie es aussieht, hat er sich den Fuß angebrochen", berichtete Patrick. Bewahrheitet sich die Vermutung, muss der Flügelspieler wohl vier bis sechs Wochen pausieren.

Nur zu Sechst bestritten die Veilchen am Sonnabend bei den Köln 99ers ein weiteres Trainingsspiel, das 74:75 verloren ging, weil, so der Coach, die Schiedsrichter einen in der Zeit erzielten Dreier von Kyle Bailey nicht mehr gelten ließen. Keine Rolle mehr in den Planungen des Coaches spielt Matt Hall. Nach intensivem Probetraining wurde der Amerikaner, der zuvor schon in Ulm gescheitert war, wieder nach Hause geschickt, weil er die Erwartungen nicht erfüllt hat.

Von Michael Geisendorf

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