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BG Göttingen 2. Basketball-Bundesliga: BG Göttingen verliert in Chemnitz 71:75
Sportbuzzer BG Göttingen 2. Basketball-Bundesliga: BG Göttingen verliert in Chemnitz 71:75
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22:20 17.03.2013
Intensives Duell unterm Chemnitzer Korb: Nick Livas (rechts) gegen Takumi Ishizaki. Quelle: Zschage
Göttingen

Durch die beiden Niederlagen liegt die BG als Tabellenzweiter der 2. Basketball-Bundesliga Pro A mit 38 Punkten nun zwei Zähler hinter Spitzenreiter Rasta Vechta (106:95 in Gotha), behauptet aber den Zwei-Punkte-Vorsprung vor Düsseldorf (59:65 in Cuxhaven).

Trotz der Niederlage zeigte sich BG-Coach Johan Roijakkers nicht unzufrieden mit der Leistung seiner Mannschaft: „Anders als am Freitag sind die Spieler mit einer sehr guten Einstellung ins Spiel gegangen. Das ist das Wichtigste für mich. Dass wir verloren haben, ist Pech.

Eine Minute vor Ende der regulären Spielzeit lagen wir drei Punkte vor, und wenn sich Paul Guedes Dreier nicht wieder aus dem Korb gedreht hätte, wären es sechs Punkte gewesen. Ich bin sicher dass wir mit unserer guten Defense das Spiel dann gewonnen hätten“, schilderte Roijakkers eine Schlüsselszene des hart umkämpften Matches.

In der Offensive fingen die Göttinger in Chemnitz allerdings so an, wie sie zwei Tage zuvor zu Hause gegen den Nürnberger BC aufgehört hatten: mit unterirdischer Wurfausbeute aus der Nah- und Mitteldistanz (1/9 im ersten Viertel) und von der Freiwurflinie (1/6). Immerhin saßen diesmal die Dreier.

Nick Livas und Paul Guede glichen nach 2:6-Rückstand (3.) zum 8:8 (4.) aus, doch da das Fahrkartenfestival weiterging, setzten sich die Niners auf 16:8 (9.) ab.

Sekunden vor der Sirene zum Ausgleich

Angefeuert von den mitgereisten Fans, schien sich das Blatt im zweiten Viertel zu wenden. Michael Wenzl, Ramon Harris und Akeem Vargas brachten die Gäste auf 20:19 (16.) heran, und per Dreier sorgte Harris für die erste BG-Führung der Partie (22:20; 17.).

In der Folge entwickelte sich ein offener Schlagabtausch – dominiert von der starken Verteidigung auf beiden Seiten –, bei dem sich kein Team absetzen konnte. Die BG traf jetzt besser aus der Nahdistanz (insgesamt 11/24) und hielt die starke Dreierquote (12/26; 46,2%), kultivierte aber weiter ihre Freiwurfschwäche (7/20; 35%).

Den 47:41-Vorsprung der Niners kurz vor Ende des dritten Viertels egalisierte Marco Grimaldi mit zwei Dreiern zum 47:47 (31.). Der Kapitän war es auch, der seine Farben in die Verlängerung rettete, als er Sekunden vor der Sirene zum 63:63 ausglich. Als Vargas 41 Sekunden vor deren Schluss die Veilchen mit 71:70 in Front warf, war der Sieg zum Greifen nah.

Doch Niners-Spielmacher Takumi Ishizaki konterte mit einem Dreier zum 73:71, und als Guede sechs Sekunden vor dem Ende zwei Freiwürfe versiebte, war das Schicksal der Veilchen besiegelt.

Punkte BG: Grimaldi (10), Vargas (17), Guede (16), Livas (12), Harris (8), Davis (3), Phillips (0), Wenzl (5), Teichert (2). – Beste Chemnitz: Ishizaki (18), Stachula (16), Cardenas (15), Lawson (9).

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