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BG Göttingen BG-Göttingen-Coach fordert gegen Karlsruhe höchste Konzentration
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00:17 11.03.2013
Heißer Kampf: Die BG um Akeem Vargas (am Ball) und Sullivan Phlilips weiß, dass ihr die Karlsruher um Jaivon Harris, Eric Vierneisel und Rouven Roessler (v.l.) alles abverlangen werden. Quelle: Theodoro da Silva
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Göttingen

Am heutigen Sonnabend um 19 Uhr will der Tabellenzweite mit einem Erfolg bei der heimstarken BG Karlsruhe einen möglicherweise vorentscheidenden Schritt machen, um sich einen der ersten vier Plätze zu sichern, die in der ersten Playoff-Runde Heimrecht garantieren.

Wie hart die Badener Nuss zu knacken ist, haben die Veilchen im Hinspiel erfahren, als sie vor der Saison-Rekordkulisse von 3074 Zuschauern in der Sparkassen-Arena mit 65:74 den Kürzeren zogen.

„Wir hatten einen katastrophalen Start ins letzte Viertel“, erinnert sich BG-Coach Johan Roijakkers an die entscheidende Phase der umkämpften Partie, als das Spiel seiner Mannschaft in Einzelaktionen zerfiel.

Roijakkers ist völlig klar, dass  es enorm schwer wird, in der mit fast 2000 Zuschauern im Schnitt stets gut gefüllten Karlsruher Europahalle die Schmach der bislang einzigen Heimniederlage gegen ein Spitzenteam der Liga zu tilgen.

„Das kostet halt viel Kraft"

„Karlsruhe ist bis zur siebten, achten Position erstklassig besetzt und vor allem zu Hause sehr gut“, sagt er mit Blick auf die erst drei Heimniederlagen. Sie kassierte das Team von Trainer Torsten Daume gegen die Playoff-Konkurrenten Heidelberg, Vechta und Düsseldorf.

Roijakkers Rezept, den Gastgebern den Zahn zu ziehen, klingt einfach: „Wir dürfen nicht viele Fehler machen, denn die bestraft Karlsruhe gnadenlos.“ Zumindest Nachlässigkeiten in der Verteidigung habe seine Mannschaft weitgehend abgestellt. „Wenn wir in der Defensive so spielen wie in den letzten Wochen, haben wir eine realistische Chance zu gewinnen“, betont der Niederländer.

Dass seine Mannschaft im Angriff zuletzt viele Wünsche offen ließ, ist für ihn die Konsequenz aus der konzentrierten Abwehrarbeit: „Das kostet halt viel Kraft, die uns dann in der Offensive fehlt.“

Auf einen heißen Fight müssen sich die Veilchen schon deshalb gefasst machen, weil Karlsruhe enorm unter Druck steht. Bei einer Niederlage läuft der Tabellenfünfte Gefahr, hinter dem punktgleichen Vierten Cuxhaven (beide 30 Zähler) zurückzufallen und das selbst gesteckte Ziel zu verfehlen, nach der Hauptrunde einen der vier ersten Playoff-Plätze zu belegen.

Fünf Karlsruhern auf den Füßen stehen

Dass das Daume-Team dem Druck gewachsen ist, hat es vor einer Woche gezeigt, als es nach den Niederlagen in Ehingen und gegen Düsseldorf mit 85:82 in Heidelberg gewann.

Während die Badener, die sich besonders auf die Rückkehr von BG-Kapitän Marco Grimaldi an die alte Wirkungsstätte freuen, in erster Linie mit enger Defense freie Dreier des Gegners verhindern wollen, müssen die Göttinger vor allem den fünf Karlsruhern auf den Füßen stehen, die im Schnitt zweistellig punkten.

Den erstligaerfahrenen Topscorer Rouven Roessler (15,8) hatte die BG schon im Hinspiel recht gut im Griff. Allerdings ließ sie Spielmacher Michael Stockton, Sohn des besten Passgebers in der NBA-Geschichte, John Stockton (Utah Jazz), zu viel Platz. Ebenso Center Jeremy Black, Guard Jaivon Harris und Forward Eric Vierneisel.

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