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BG Göttingen BG Göttingen: Ex-Göttinger Polychroniadis will mit Magdeburg die Wildcard
Sportbuzzer BG Göttingen BG Göttingen: Ex-Göttinger Polychroniadis will mit Magdeburg die Wildcard
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21:28 23.08.2013
Im Oktober 2012 noch Regionalliga-Gegner des ASC 46, demnächst Konkurrente der BG? Timo Bode (l.) gegen den ambitionierten BBC Magdeburg. Quelle: Theodoro da Silva
Göttingen

In der Nacht von Freitag auf Sonnabend ist die letzte gewährte Frist abgelaufen. Ob die Liga im Falle eines Düsseldorf-Wegfalls tatsächlich die Sollstärke von 16 Klubs erreicht, ist fraglich. Dimitris Polychroniadis, ein Trainer mit Göttinger Basketball-Vergangenheit, arbeitet akribisch daran, den freien Platz mit dem BBC Magdeburg besetzen zu dürfen.

Kein Glaube mehr an den Start in Pro A

„Düsseldorfs Frist läuft am Sonnabend um 0 Uhr ab“, betont Hansjörg Tamoj. Der Vorsitzende des Aufsichtsrats der 2. Basketball-Bundesligen macht keinen Hehl daraus, dass er nicht mehr an einen Start der Düsseldorf Baskets in der Pro A glaubt.   „Es fehlen noch wesentlich Unterlagen. Zudem gibt es in den vorliegenden Unterlagen bereits zahlreiche erkannte Verstöße gegen die Lizenzierungsstatuten, dass es mir an der Phantasie mangelt, wie die Düsseldorf Baskets die Lizenz bekommen wollen.“

Den von Manager und Cheftrainer Murat Didin geführten Düsseldorf Baskets war nach dem sportlichen Aufstieg in die BBL die Lizenz für das deutsche Basketball-Oberhaus verwehrt worden. Aufgrund neu gewonnener Informationen sei für die Pro A eine Nachlizenzierung eingeleitet worden. Der Gutachterausschuss habe die bisher vorliegenden Unterlagen gesichtet und werde am Wochenende die neuen Unterlagen sichten, wenn sie denn eingereicht würden. „Düsseldorf ist ja bekannt dafür, Fristen auszuschöpfen. Am kommenden Montag werden wir verkünden, ob Düsseldorf an den Start gehen wird oder nicht“, sagt Tamoj. 

Start mit 16 Klubs fraglich

Ob die Liga mit 16 Klubs starten wird, bleibe weiterhin fraglich. „Magdeburg hat seine Bewerbung für eine Wildcard nicht zurückgezogen“, sagt Tamoj. Dimitris Polychroniadis, Trainer des Regionalligisten BBC Magdeburg, bestätigte die Ambitionen der Sachsen-Anhaltiner. „Unser Ziel ist es, in der kommenden Serie Pro A zu spielen. Wenn es diesen freien Platz gibt, dann wollen wir ihn füllen“, betont Polychroniadis. Der Coach ist seit 2012 in Magdeburg und hatte zuvor den USC Leipzig und den Osnabrücker SC in die 2. Liga geführt.

Auch in Göttingen Spuren hinterlassen

Der 44-jährige in Thessaloniki geborene Grieche hat aber auch in Göttingen Spuren hinterlassen. Von 1991 bis 1996 studierte er Agrarwissenschaften an der Georgia Augusta und spielte beim ASC 46 und Hellas Göttingen. „Ich habe bei Hellas die Basketball-Sparta gegründet, war Spieler, Trainer und Abteilungsleiter. Ich habe noch viele Freunde in Göttingen. Es würde mich sehr freuen, hier mit Magdeburg zu spielen“, sagt Polychroniadis. Es sei zwar extrem schwer, jetzt noch einen guten Kader zusammen zu stellen, doch der Markt gebe noch einiges her. „Wir wollen uns der Herausforderung stellen, haben zweigleisig geplant. In Griechenland sagen wir: Jetzt müssen wir den Tanz mittanzen.“

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