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BG Göttingen Ruoff hat „wieder Spaß am Basketball“
Sportbuzzer BG Göttingen Ruoff hat „wieder Spaß am Basketball“
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17:51 21.10.2016
Alex Ruoff beim Training. Quelle: SPF
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Göttingen

„Ich bin sehr glücklich, wieder hier in Göttingen zu sein. Bei den ersten beiden Trainingseinheiten hatte ich mehr Spaß als im vergangenen Jahr zusammen. Mir gefällt das Team sehr gut, es hat mich super aufgenommen. Es tut gut, wieder mit so einer hohen Intensität zu trainieren“, sagt Ruoff schweißtropfend nach dem Abschlusstraining am Freitagnachmittag in der kalten FKG-Halle. Bei den Spielformen war der 30-Jährige sofort in seiner bekannten Rolle als wichtiger Punktesammler und Vorlagengeber in Aktion.
„Ich wollte endlich wieder Spaß am Basketball haben. Ich habe durch meine kleine Rolle in Bilbao und den vergangenen Wochen in Ludwigsburg erst richtig realisiert, was ich hier in Göttingen hatte. Ich hatte einige gute Angebote, habe mich aber für Göttingen wegen Johan Roijakkers und dessen Spielstil entschieden“, sagt Ruoff. Sein neues Team im alten Klub hält er für sehr talentiert. „Ich hab es ja mit Ludwigsburg selbst zu spüren bekommen. Die Jungs kämpfen füreinander und spielen Teambasketball“, sagt Ruoff.
Mit der Mannschaft hat er sich am Freitag um 16 Uhr auf den Weg nach Berlin gemacht. Und Alba hält er für einen enorm unbequemen Gegner für ein Comeback. Doch Roijakkers ist froh über diese Option, denn zwei angeschlagene Leistungsträger drohen auszufallen. Benas Veikalas und Jesse Sanders sind beide in Berlin fraglich. „Ob sie eingesetzt werden können, entscheidet sich erst vor Ort. Beide haben in dieser Woche nicht trainiert“, verrät Roijakkers.
Derzeit präsentieren sich die Berliner mit zwei verschiedenen Gesichtern. In der Liga ist das Team von Trainer Ahmet Caki seit drei Spielen sieglos. Als Tabellenelfter rangiert es nur einen Rang vor der seit vier Spielen sieglosen BG. Unter anderem musste Alba am vergangenen Wochenende eine empfindliche 58:96-Klatsche in München hinnehmen. Im Eurocup hingegen fügten sie Bilbao die erste Saisonniederlage zu. „Wenn wir in Berlin eine Chance haben wollen, dann müssen wir uns in der Verteidigung zerreißen. Ich habe das Gefühl, dass das dieses Team kann“, sieht Ruoff seine BG nicht chancenlos.

Alba Berlin im Umbruch

Manager Marco Baldi hat Alba ein neues Gesicht verpasst. Neben Headcoach Sasa Obradic, mit dem die Hauptstädter in den vergangenen vier Jahren drei Pokalsiege gefeiert haben, musste auch ein Großteil der Akteure gehen. Neben Ex-Veilchen Akeem Vargas vertraut Albas neuer Headcoach Ahmet Caki aus der Vorsaison nur noch auf Niels Giffey, Topscorer Elmedin Kikanovic, Führungsspieler Dragan Milosavljevic und dem deutschen Aufbau-Talent Ismet Akpinar. Zu integrieren sind acht Neuzugänge: Bodgan Radosavljevic, Dominique Johnson, Peyton Siva, Engin Atsür, Jonathan Malu, Tony Gaffney, Paul Carter und der Langzeitverletzte Malcolm Miller.

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