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BG Göttingen BG dreht in der Endphase gegen Köln auf
Sportbuzzer BG Göttingen BG dreht in der Endphase gegen Köln auf
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21:33 10.09.2017
Leon Williams (r.) hält in dieser Szene am späten Sonntagnachmittag den Hamburger Kovacevic auf Distanz. Quelle: Swen Pförtner
Göttingen

Das Sonntagsspiel gegen Hamburg Towers entschieden die Veilchen mit 73:60 (53:47, 41:26,25:15) ebenfalls für sich. Gegen Köln bot die Mannschaft von Trainer Johan Roijakkers vor der Halbzeit eine souveräne Leistung. Darius Carter, Brion Rush, Kapitän Michael Stockton, Nicolai Simon und Stephan Haukohl bildeten die Starting Five, begannen konzentriert und alles deutete auf einen überlegenen Sieg hin. Vor allem, als die BG in der Anfangsphase des zweiten Viertels zehn Punkte in Folge machte (27:11) und Köln erst danach mit zwei Freiwürfen (24.) die ersten Punkte in diesem Abschnitt erzielte. Teilweise 21 Punkte Vorsprung (41:20/19.; 43:22/39.) hatten die Gastgeber herausgespielt.

Roijakkers fehlt nach der Pause Aggressivität bei seinem Team

Diese Führung schmolz jedoch nach der Halbzeit zusammen, Köln spielte aggressiver, hatte im dritten Viertel eindeutig mehr Zug zum gegnerischen Korb und gewann diesen Durchgang deutlich mit 26:13. Es wurde enger, beim 58:56 (32.) gingen die RheinStars sogar in Führung - es sollte allerdings die einzige bleiben. Das war möglich geworden, weil in der BG-Offensive nach der Pause zunächst nicht viel zusammenlief. Viele Würfe fanden nicht ihr Ziel, viele Pässe landeten beim Gegner.

BG Göttingen gewinnt am Sonnabend, 9. September, das nicht-öffentliche Testspiel gegen den ProA-Ligisten RheinStars Köln mit 76:68

Am Ende war Roijakkers zufrieden mit den ersten beiden Vierteln, in denen sein Team „intensiv“ gespielt habe. Nach der Pause hätte er sich auf Seiten seiner Spieler mehr Aggressivität gewünscht. Hinzu kam phasenweise eine schwache Quote im Abschluss, nur wenige Bälle fielen in den Korb. „Das dauert auch noch ein bisschen, dafür ist es noch zu früh“, forderte Roijakkers Geduld. Diese musste auch Brion Rush haben. Alle seine sieben Punkte erzielte er nach der 33. Minute. Seine geballte Faust war schließlich auch ein Ausdruck seiner Erleichterung über die Treffer von der Freiwurflinie und aus der Distanz.

Fotos vom nicht-öffentlichen Testspiel der BG Göttingen gegen den ProA-Ligisten Hamburg Towers

Angesprochen auf die vielen Freiwürfe auf beiden Seiten, sagte Roijakkers: „Das waren zu viele – und zu viele Fouls.“ Dominic Lockhart musste MItte des dritten Viertels dauerhaft auf der Bank Platz nehmen, beim Gegner traf es sogar zwei Spieler. Die Folge: Köln erzielte fast 40 Prozent seiner Punkte von der Freiwurflinie, die Veilchen 27 Prozent. Und das alles unter den Augen von Stephan Baeck, dem Shooting Guard des deutschen Europameisterteams von 1993, der heute Geschäftsführer des Vereins ist. – Punkte BG gegen Köln: Watson (14), Lockhart (5), Kramer (9), Carter (15), Rush (7), Stockton (11), Haukohl (13), Grüttner (2).

Selbstbewusster Auftritt von Darius Carter

Die Sonntags-Partie gegen den ProA-Ligisten Hamburg Towers ähnelte der am Vortag. Nach zwei souveränen Vierteln vor der Pause leistete sich der Erstligist danach einen Durchhänger. Hinzu kam, dass die Gäste aus der Hansestadt zwar viele freie Würfe hatten – zunächst aber mit einer schwachen Quote. Das wurde in der zweiten Hälfte des Spiels besser. Außerdem hatte die Towers-Verteidigung die Veilchen immer besser im Griff.

Von Kathrin Lienig

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