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BG Göttingen BG Göttingen empfängt Finke Baskets Paderborn
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00:21 25.03.2013
Im Hinspiel überragend: Ramon Harris erzielt beim Sieg in Paderborn 30 Punkte und trifft sieben Dreier. Quelle: SPF
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Göttingen

Wird nur die aktuelle Tabelle zugrunde gelegt, könnte die zweitplatzierte BG (38 Punkte) bei drei Niederlagen in den verbleibenden Hauptrundenspielen noch hinter Düsseldorf (36), Cuxhaven und Karlsruhe (beide 32) zurückfallen.

Doch Kolle hat einen Blick auf die nächsten Partien der Veilchen-Konkurrenz geworfen und festgestellt, dass am letzten Spieltag Karlsruhe und Cuxhaven aufeinandertreffen. Der Verlierer dieses Duells wird auf jeden Fall schlechter platziert sein als die Göttinger.

Im traditionsreichen Duell mit Paderborn – für die Fans beider Lager seit Jahrzehnten ein Saisonhöhepunkt – trägt die BG  gegen den abstiegsgefährdeten Tabellendreizehnten die Favoritenbürde. Auf einen klaren Sieg seiner Mannschaft würde Veilchen-Coach Johan Roijakkers nach dem hart erkämpften 85:80-Hinspielerfolg allerdings nicht wetten.

Die BG lag zeitweise mit 14 Punkten hinten und hatte es vor allem Ramon Harris zu verdanken, dass sie die Partie noch drehen konnte. Mit 30 Punkten, sieben von neun Dreiern, sechs Rebounds und fünf Steals lieferte der US-Amerikaner seine beste Saisonleistung ab.

„Seitdem ist Paderborn noch stärker geworden“, verweist Roijakkers auf die Neuverpflichtung von Shooting Guard Billy Rush, mit 9,6 Punkten im Schnitt fünftbester Schütze der Baskets hinter Jason Adams (13,6), Jason Jamerson (12,4), Center Michael Fleischmann (12,2) und Michael Jost (11.3). Der Trainerwechsel Ende Januar – Martin Krüger kam für Thomas Glasauer – hat mit vier Siegen in neun Begegnungen zwar keinen durchschlagenden Erfolg gebracht.

Doch mit dem 108:78-Sieg gegen Ehingen, der knappen 74:77-Niederlage in Düsseldorf und dem 75:67-Heimerfolg gegen Heidelberg hat die Mannschaft eindrucksvoll dokumentiert, dass sie sich noch lange nicht aufgegeben hat. Ein Überraschungssieg beim alten Rivalen in Göttingen dürfte für jede Menge  Schwung im Endspurt sorgen.

Über außen gefährlich

„Paderborn ist vor allem von außen extrem gefährlich. Deshalb müssen wir mit aggressiver, enger Defense verhindern, dass der Gegner zu freien Würfen aus der Distanz kommt“, erläutert Roijakkers sein Konzept. Sollte es trotz aller Bemühungen dennoch nicht zum Heimsieg reichen, würde ihn das nicht sonderlich erschüttern.

„Das Wichtigste für mich ist, dass die Einstellung der Spieler stimmt und sie bis zum Schluss kämpfen. Wenn wir trotzdem verlieren, war der Gegner halt stärker oder wir hatten einfach Pech. Damit kann ich gut leben“, versichert der Niederländer. Das sei der Grund, warum er zum Beispiel nach der jüngsten Niederlage in Chemnitz mit der Leistung seines Teams weitgehend zufrieden war (Roijakkers: „Bis auf die Freiwurfquote von 35 Prozent. 50 sollten es schon sein.“).

Nach dem Hinspielsieg gegen die Niners hatte er etliche Akteure wegen mangelnder Einstellung heftig kritisiert.

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