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BG Göttingen BG Göttingen gewinnt bei heimstarkem Fünften BG Karlsruhe
Sportbuzzer BG Göttingen BG Göttingen gewinnt bei heimstarkem Fünften BG Karlsruhe
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20:47 10.03.2013
Stehen gelassen: BG-Guard Anthony Hitchens (r.) zieht an Karlsruhes Eric Curth vorbei. Quelle: GES-Sportfoto
Göttingen

Akeem Vargas stellte den zehnten Auswärtserfolg an der Freiwurflinie sicher. Der bisherige Tabellenführer Rasta Vechta patzte überraschend in Jena. Da auch die Konkurrenz aus Düsseldorf und Cuxhaven unterlag, hat sich das Team von Trainer Johan Roijakkers einen Big Point im Kampf um die ersten vier Plätze nach dem Hauptrunde gesichert.

Dabei waren die Live-Wettquoten auf einen Gästesieg in der 22. Minute wohl schon ins zweistellige angestiegen: Mit einem Mitteldistanzwurf brachte Karlsruhes Jeremy Black die Hausherren mit 49:33 in Front. Erst nach einem 16-Punkte-Rückstand erwachte die BG aus ihrem defensiven Tiefschlaf. „Ich war in der ersten Hälfte sehr von Harris, Davis, Guede, Phillips und Livas enttäuscht. Sie waren soft. Nach dem Seitenwechsel haben sie die Nachricht aber verstanden und angefangen, hart zu verteidigen“, sagte Roijakkers.

Die Gastgeber, die angeführt von Michael Stockton und Sajmen Hauer zur Pause sagenhafte 59 Prozent ihrer Würfe trafen, bissen sich plötzlich die Zähne am Verteidigungsbollwerk der BG aus. „Es war beeindruckend zu sehen, wie wir defensiv angezogen haben. Das zeigt mir, dass wir kaum zu schlagen sind, wenn jeder Spieler bereit ist“, lobte der leicht fiebrige Roijakkers.

Besonders in den finalen, heiß umkämpften Minuten habe sein Team sehr aggressiv verteidigt. „Jedes Mal, wenn wir einen Stopp brauchten, haben wir den auch bekommen. Offensiv mussten wir nur das Spiel kontrollieren.“

Bobby Davis und Vargas brachten ihr Team 69 Sekunden vor Spielende mit 75:72 in Führung. Zwar verkürzte Stockton noch auf 75:74, doch Vargas verwandelte mit vier verbleibenden Sekunden einen Freiwurf zum 76:74 und sicherte sich den Defensivrebound, nachdem Karlsruhe-Guard Jaivon Harris den rettenden Wurf zum Ausgleich von der Mittellinie vergab.

Die Antwort auf die wechselnde Zonen- und Mann-Verteidigung Karlsruhes hatte die BG meist per Dreier parat. Zwar fanden nur unterdurchschnittliche 26 Prozent ihr Ziel, doch die neun Treffer hielten die Gäste im zweiten und dritten Viertel im Spiel.

BG: Grimaldi (10 Punkte/3 Dreier/2 Rebounds/1 Assists), Vargas (17/1/5/3), Guede (12/2/2/1), Livas (2/0/10/1), Harris (11/1/5/1), Davis (9/0/2/1), Hitchens (8/2/0/3), Donkor (0/0/0/1), Phillips (3/0/3/2), Wenzl (4/0/0/3).

Von Rupert Fabig

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