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BG Göttingen lässt Cuxhaven Bascats beim 92:63 keine Chance

Beeindruckendes Kollektiv BG Göttingen lässt Cuxhaven Bascats beim 92:63 keine Chance

Am vorletzten Hauptrunden-Spieltag hat sich die BG Göttingen beeindruckend stark im Playoff-Modus präsentiert. Mit dem zu keiner Zeit gefährdeten 92:63 (68:47, 45:28, 20:15)-Triumph bei den wegen ihrer Heimstärke gefürchteten Cuxhaven Bascats hat das Team von Headcoach Johan Roijakkers eindrucksvoll untermauert, zu welchen Leistungen es imstande ist.

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Glänzt als Spielgestalter: BG-Playmaker Marco Grimaldi.

Quelle: SPF

Cuxhaven/Göttingen. Beim bis Gründonnerstag zweitbesten Heim-Klub der 2. Basketball-Bundesliga Pro A lag die zweitplatzierte BG Göttingen nicht ein einziges Mal in Rückstand.

Doch der Triumph wurde auch teuer erkauft: BG-Leistungsträger Nick Livas zog sich in der 16. Spielminute einen bösen Cut unter dem rechten Auge zu. Die Risswunde musste im Krankenhaus mit fünf Stichen genäht werden. „Er wurde auch geröntgt, zum Glück ist anscheinend nichts gebrochen. Die Bilder müssen aber noch von unseren Ärzten ausgewertet werden“, gab Roijakkers vorsichtig Entwarnung. Ob Livas am heutigen Abend beim letzten Hauptrunden-Spiel gegen die Kirchheim Knights eingesetzt werden kann, entscheide sich erst vor Spielbeginn. Tipoff ist um 20.30 Uhr in der S-Arena am Schützenplatz.

Zweite Platz ist sicher

Mit dem wichtigen Sieg ist den Veilchen nun der zweite Platz nicht mehr zu nehmen. Das bedeutet, dass die BG Göttingen auch im Falle des Erreichen des Halbfinales Heimvorteil hätte. Wer in der ersten Playoff-Runde der Gegner der Veilchen sein wird, entscheidet sich am letzten Spieltag zwischen Ehingen, Nürnberg und Jena. Hauptrunden-Sieger wurde der SC Rasta Vechta, der zu Hause gegen das bereits abgestiegene Schlusslicht Uni-Riesen Leipzig ungefährdet mit 129:88 gewann. 

Grimaldi bester Akteur

„Ich bin sehr zufrieden mit unserer Leistung, wir haben mit Playoff-Intensität gespielt und den Ball sehr gut bewegt. Uns war es wichtig, von Beginn an mit viel Energie aufzutreten und Cuxhaven so zu beeindrucken. Das ist uns gelungen“, resümierte BG-Cheftrainer Roijakkers.  Beleg für das gute Zusammenspiel des Veilchen-Kollektivs sind die 20 verteilten Assists, also Vorlagen, die zu Punkten führten. Bester Akteur auf dem Parkett war Lokalmatador Marco Grimaldi. Der 29-jährige Aufbauspieler agierte gewohnt mit viel Übersicht und setzte seine Teamkameraden mit teilweise sehenswerten Anspielen in Szene. Das BG-Urgestein schrammte nur knapp an einem Double-Double, also zwei zweistelligen Statistikwerten, vorbei. Zusätzlich zu seinen zehn Punkten verteilte Grimaldi nämlich herausragende neun Assists. Das sind exakt so viele, wie die gesamte Mannschaft der Cuxhaven Bascats erzielt hat.

„Scoring-Machine“ Hitchens

Imponierend war auch die Effizienz von Paul Guede. Fünf seiner sechs Versuche von jenseits der Drei-Punkt-Linie fanden ihr Ziel. Mit 15 Punkten, erzielt in nur 21 Minuten Spielzeit, war der 26-jährige Engländer bester Punktesammler der BG. Dass auf ihn Verlass ist, wenn er gebraucht wird, zeigte auch Teilzeit-Einsatzkraft Anthony „Humpty“ Hitchens. Der smarte Shooting Guard, den Roijakker einst als „Scoring-Machine“ bezeichnete, kam in nur 18 Minuten Einsatzzeit auf 14 Zähler. Fast zwölf Minuten auf dem Parkett hat auch BG-Eigengewächs Aaron Donkor gestanden. Der vor einer Woche 18 Jahre alt gewordene Guard zeigte, dass er hart verteidigen kann und glänzte in der Offensive mit zwei frechen Drei-Punkt-Würfen. „Wir waren als Team schwer auszurechnen, viele Spieler haben gepunktet. Wir haben jetzt Playoff-Niveau erreicht, das gilt es zu halten“, betonte Roijakkers mit Blick auf die Meisterschaft.

Die BG Göttingen lässt den heimstarken Cuxhaven Bascats keine Chance und gewinnt 92:63. © Swen Pförtner

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► BG: Grimaldi (10 Punkte/1 Dreier/4 Rebounds/9 Assists), Teichert, Vargas (9/2/4/2), Guede (15/5/1/0), Livas (7/1/6/0), Harris (12/2/4/5), Davis (9/0/4/0), Hitchens (14/2/2/2), Donkor (6/2/1/0), Phillips (4/0/1/2), Wenzl (6/0/2/0). – Beste Cuxhaven: Dunbar (22/3/2/2), Pratt (14/2/5/4), Pluskota (7/0/11/0).
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Zwangspause: BG-Coach Johan Roijakkers muss gegen die Kirchheim Knights wohl auf seinen Kämpfer Nick Livas (l.) verzichten.

Die abstiegsgefährdeten Kirchheim Knights vor der Brust und die erste Playoff-Viertelfinalpartie im Kopf: Es sind diese Spiele, bei denen es für Athleten bisweilen schwierig ist, sich zu motivieren. Johan Roijakkers, Sportdirektor und Cheftrainer der BG Göttingen, betont jedoch, dass der Tabellenzweite trotz der sportlich bedeutungslosen Partie sein Publikum unterhalten will.

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