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BG Göttingen BG Göttingen mit 82:66-Heimsieg gegen Finke Baskets Paderborn
Sportbuzzer BG Göttingen BG Göttingen mit 82:66-Heimsieg gegen Finke Baskets Paderborn
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00:22 27.03.2013
Goettingens Paul Guede (l.) und Paderborns Vincent Kittmann beim Sprungball. Quelle: Pförtner
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Göttingen

Mit dem Sieg über den alten Rivalen aus vergangenen Zweit- und Erstliga-Zeiten meldeten sich die Veilchen nach zwei Niederlagen eindrucksvoll zurück und festigten den zweiten Platz hinter Vechta (91:78 in Crailsheim).

„Ich bin sehr zufrieden mit unserem Spiel“, versicherte Roijakkers. „Wir wollten das Tempo 40 Minuten lang hochhalten, gute Chancen kreieren und sie erfolgreich abschließen. Das haben wir geschafft. Paderborn, das sich mit nur sieben Spielern glänzend geschlagen hat, hatte nicht genügend Energie, um bis zum Schluss dagegen zu halten.

Sogar unsere Freiwurfquote haben wir gegenüber dem Chemnitz-Spiel um drei Prozent verbessert“, witzelte er mit Blick auf die magere 38-Prozent-Ausbeute (5/13). Überzogenen Erwartungen für die abschließenden Hauptrunden-Partien in Cuxhaven (28. März, 20 Uhr) und gegen Kirchheim (30. März, 20.30 Uhr) beugte der Niederländer allerdings vor: „Es geht mir nicht primär darum, ob wir die nächsten beiden Spiele gewinnen. Wichtig ist, dass wir guten Basketball spielen, um dann mit dem richtigen Schwung in die Playoffs zu gehen.“

Zu Beginn der Partie schien es so, als würden die bis in die Fingerspitzen motivierten Göttinger die Gäste, die sich immer wieder in der massiven BG-Abwehr fest liefen, nach allen Regeln der Kunst sezieren zu wollen. Topscorer Paul Guede (22) mit zwei seiner insgesamt fünf Dreier, Marco Grimaldi, der der Forderung seines Coaches, konsequent zum Korb zu ziehen, mustergültig nachkam, und Nick Livas brachten ihre Farben mit 10:0 (5.) in Front.

Grimaldi als Ersthelfer

Seinen Ruf als harter Hund untermauerte Livas, als er sich nach seinem Korberfolg das abstrus abstehende obere Glied des kleinen Fingers der linken Hand von Grimaldi mit einem Ruck einrenken ließ und sich sogleich wieder ins Getümmel stürzte.

Veilchen festigen mit 82:66-Heimsieg den zweiten Platz

Nach der stürmischen Anfangsoffensive der Veilchen zeigten die Paderborner, dass sie sich keineswegs kampflos ergeben würden. Angeführt von Scott Dennis und Ryan Aquino, spielten sie ihre Gefährlichkeit von außen aus und gingen mit 20:19 (11.) erstmals in Führung, die sie auf 27:23 (12.) ausbauten.

Doch immer wenn der Gegner vorbeizog, legte die BG eine Schippe drauf, so dass nie das Gefühl aufkam, die Partie könne verloren gehen. Nachwuchstalent Aaron Donkor, der seine elf Minuten Einsatzzeit optimal nutzte, verkürzte per Dreier auf 26:27. Akeem Vargas brauchte zwar 16 Minuten, um ins Spiel zu kommen, traf dann aber gewohnt sicher von außen.

Ramon Harris traf 71 Prozent seiner Feldwürfe, und Sullivan Phillips nahm das Spiel in die Hand, wenn es eng wurde, und verdiente sich ein Extra-Lob seines Trainers: „Er hat heute wieder gezeigt, dass er ein Championship-Spieler ist.“ Bis kurz vor Ende des dritten Viertels blieb Paderborn auf Tuchfühlung. Dann ließen gegen die Veilchen, die den Druck in Abwehr und Angriff konstant hoch hielten, die Kräfte merklich nach. Spätestens nach Vargas‘ Dreier zum 77:63 (38.) war die Messe gelesen.

BG: Grimaldi (6 Punkte/0 Dreier/2 Rebounds/3 Assists), Teichert (0/0/1/0), Vargas (14/4/2/4), Guede (22/5/3/1), Livas (5/0/10/ 2), Harris (14/3/4/1), Davis (0/0/2/0), Hitchens (0/0/1/0), Donkor (6/1/3/3), Phillips (9/0/4/5), Wenzl (6/0/1/0). – Beste Paderborn: Dennis (19/1/5/5), Aquino (13/0/4/0), Fleischmann (10/0/3/0), Jamerson (10/1/6/0).

Von Michael Geisendorf

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